Camila Ribero-Souza

  • Camila Ribero-Souza
  • GRÄFIN MARIZA: Stan Meus, Camila Ribero-Souza
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  • HÄNSEL UND GRETEL: Dea-Hee Shin, Camila Ribero-Souza
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  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
    © Sebastian Stolz
  • TOSCA: Camila Ribero-Souza
    © Marie Liebig
  • TOSCA: Camila Ribero-Souza, Nutthaporn Thammathi
    © Marie Liebig

Camila Ribero-Souza stammt aus São Paulo, Brasilien, wo sie bei Jocelyne Gallo, Edilson Costa und Luiz Tenaglia Gesang studiert und an der Fakultät Santa Marcelina ihren Baccharel-Abschluss in Operngesang gemacht hat. Ferner hat sie den von der Associação Alumni (São Paulo/Brasilien) angebotenen Dolmetscher- und Übersetzungskurs technischer und literarischer Texte mit Diplomabschluss absolviert, spricht fließend Portugiesisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch und hat Spanischkenntnisse. Bereits früh in ihrer Karriere sang Camila Ribero-Souza die Serpina in Pergolesis „La Serva Padrona“ und Mozarts Bastienne (beide live aufgenommen von Radio Cultura FM) sowie zahlreiche weitere Partien, darunter die Titelrolle in „Káta Kabanová“ in Manchester und Mimì („La Bohème“) in London.

Neben ihrer ausgedehnten Konzerttätigkeit hat sie Meisterkurse bei Neyde Thomas (Brasilien), Rio Novello (Italien), Regina Elena Mesquita (Brasilien), Virginia Zeani (Rumänien, USA), Ian Storey (GB), Heidi Grant Murphy (USA), Nathalie Stutzmann (Frankreich), Rita Contino (Uruguay), Mara Zampieri (Italien), Sir Thomas Allen (GB), Dennis O'Neill (GB) und Dame Kiri Te Kanawa (GB, Neuseeland) besucht und war in der Endrunde der IV. und VI. Concurso Brasileiro de Canto Maria Callas und des Elizabeth Harwood Memorial Award for Singers. Das Royal Northern College of Music Manchester verlieh ihr das Diplom „Master of Music in Solo Performance“ mit besonderer Auszeichnung. In der Saison 2009/2010 war sie Mitglied des Opera Studio Nederland. 

Ihr Meininger Debüt hat sie als Irene in Wagners „Rienzi“ gemacht und präsentierte sich seitdem unter anderem als Baronin („Der Wildschütz“), Gräfin Almaviva („Die Hochzeit des Figaro“), Mariana („Das Liebesverbot“), Sylva Varescu („Die Csárdásfürstin“), Amelia („Un ballo in maschera“), Female Chorus („The Rape of Lucretia“) und Elisabeth („Tannhäuser“) sowie als Ažar in der deutschen Erstaufführung „Abai“. Nach ihrem Rollendebüt als Marschallin („Der Rosenkavalier“) erhielt sie im Fachmagazin „Opernwelt“ eine Nennung als „Sängerin des Jahres”. Neben Rosalinde in der „Fledermaus“ und Elisabeth im „Tannhäuser“ auf der Wartburg gestaltete Camila Ribero-Souza jüngst ihre Rollendebüts als Gräfin Madeleine in Richard Strauss' „Capriccio“ und als Gräfin Mariza in Kálmáns gleichnamiger Operette. In der Spielzeit 2016/17 war sie erstmals als Eva in Wagners „Meistersinger" zu erleben sein.

Im Jahr 2013 erhielt Camila Ribero-Souza den Meininger Fördervereinspreis für Junge Künstler.

In der Spielzeit 2017/18 wird sie als Floria Tosca zu erleben sein.

 

„In der Titelrolle ist die eben in der Umfrage der „Opernwelt“ von einem britischen Kritiker zur „Sängerin des Jahres“ nominierte Camila Ribero-Souza zu erleben. [...] Ihre klare und weiche lyrische Sopranstimme geht zu Herzen. Verbunden mit der schauspielerischen Ausdruckskunst der Sängerin lässt sie die Figur der Katja jederzeit glaubwürdig erscheinen.“
THÜRINGER LANDESZEITUNG zu „Katja Kabanova“

„Camila Ribero-Souzas Feldmarschallin ist ausgestattet mit weitgreifender Intelligenz und Zärtlichkeit, wachsend und sich verändernd vor den Augen der Zuschauer. Eine Stimme mit Farben und Fähigkeiten, die man absolut genießen kann.“ 
OPERA NOW zu „Der Rosenkavalier“

„Das Meininger Haus [kann] mit drei Trümpfen aufwarten: Für die drei großen Frauenrollen besitzt es drei hervorragende Interpretinnen, allen voran Camila Ribero-Souza als lebenskluge, souveräne Marschallin. […] Die große, kraftvolle Stimme der sympathischen Sopranistin fügt sich im Verlauf der Oper immer besser in ihre anspruchsvolle Aufgabe. Bravourös ihr Auftritt, als sie wehmütig auf Octavian verzichtet.“
OPERNNETZ zu „Der Rosenkavalier“

„Für eine regelrecht beglückende Partie als Elisabeth sorgte, auch mit ihrem ranken Wuchs, die Brasilianerin Camila Ribero-Souza. Mit kräftigem lyrischen Sopran begrüßte sie die Halle, bei der Begegnung mit Tannhäuser eher zärtliche Töne, um dann hochdramatisch das Geschehen in der verstörten Gesellschaft kurz an sich zu reißen. Die Bitte um Tannhäusers Seelenheil dann geriet in zärtlichen-flehenden Klängen zu einem ergreifenden (zweiten) Gebet der Elisabeth. Welch eine stimmliche Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit! Und in jeder Situation eine überzeugende Gestik und Mimik. (Von ihr dürfte man zukünftig noch hören.)“
DER OPERNFREUND zu „Tannhäuser“

www.camilariberosouza.com

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In dieser Spielzeit:

Gräfin Mariza (Gräfin Mariza)

Hoffmanns Erzählungen (Giulietta)

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (Elisabeth)

Tosca (Floria Tosca)