Carolina Krogius

  • Carolina Krogius
  • DER BARBIER VON SEVILLA: Ensemble Herrenchor
    © Marie Liebig
  • DER BARBIER VON SEVILLA: Carolina Krogius, Marián Krejčík, Herrenchor
    © Marie Liebig
  • DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK: Arina Maljuga, Carolina Krogius
    © Sebastian Stolz
  • DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK: Carolina Krogius, Hannelore Zimmlinghaus
    © Sebastian Stolz
  • DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK: Virginia Breitenstein-Krejcik, Arina Maljuga, Carolina Krogius
    © Sebastian Stolz
  • DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK: Carolina Krogius
    © Sebastian Stolz
  • HÄNSEL UND GRETEL: Carolina Krogius und Anne Ellersiek
    © foto-ed
  • HÄNSEL UND GRETEL: Anne Ellersiek, Carolina Krogius und der Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde Meiningen und des EVG Meiningen
    © foto-ed
  • HÄNSEL UND GRETEL: Elif Aytekin, Stan Meus und Carolina Krogius
    © foto-ed
  • LA TRAVIATA: Ernst Garstenauer, Elif Aytekin, Rodrigo Porras Garulo, Carolina Krogius, Chor des Meininger Theaters
    © Marie Liebig
  • LA TRAVIATA: Carolina Krogius, Mikko Järviluoto
    © Marie Liebig
  • LUCIA DI LAMMERMOOR: Carolina Krogius, Elif Aytekin
    © foto-ed
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Scott MacAllister, Carolina Krogius
    © Sebastian Stolz/filmwild.de
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
    © Sebastian Stolz
  • COSÌ FAN TUTTE: Siyabonga Maqungo, Elif Aytekin, Carolina Krogius, Marián Krejčík
    © Marie Liebig
  • COSÌ FAN TUTTE: Carolina Krogius, Elif Aytekin
    © Marie Liebig

Die Mezzosopranistin Carolina Krogius wurde in Finnland geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie zunächst am Konservatorium in Turku. Anschließend setzte sie ihr Studium am Royal Nothern College of Music in Manchester bei Susan Roper fort und schloss es 2009 mit Auszeichnung ab. Zu ihrem Opernrepertoire gehörten damals bereits Rollen wie Dido („Dido and Aeneas“), Dorabella („Così fan tutte”), Prinz Orlowsky („Die Fledermaus“), Concepción („L’heure espagnole“) sowie Venus und Fortuna in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“.

Im Konzertfach war sie unter anderem mit James MacMillans „Raising Sparks” mit dem RNCM New Ensemble in der Wigmore Hall zu hören, ferner in Haydns Nelson-Messe mit der Manchester Camerata, in Jean Sibelius‘ „Rakastava“ mit dem Hallé Youth Choir und dem Hallé Orchester sowie in MacMillans „Busqueda“ mit dem 10/10 Ensemble des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Im April 2011 war sie außerdem in Weimar als Solistin in „Pulcinella“ unter dem Dirigat von Olli Mustonen zu erleben. Gemeinsam mit dem RNCM Wind Ensemble hat sie den Liederzyklus „Image in Stone” von Stephen McNeff eingespielt, darüber hinaus wirkte sie an einer Rundfunkproduktion der BBC von Purcells „Dido and Aeneas“ mit der Manchester Camerata mit. Mehrere Konzerte mit der Meininger Hofkapelle wurden im Rundfunk (Deutschlandradio Kultur) übertragen. 2015 sang sie die deutsche und die ungarische Uraufführung von Thomas Adès „Totentanz”. Oft ist sie mit Partien zeitgenössischer Komponisten zu hören, zuletzt mit Torstein Aargaard-Nilsens „Fünf Lieder nach Gedichten von Stein Mehren“ in norwegischer Sprache. 

Von 2009 bis 2011 gehörte Carolina Krogius dem Thüringer Opernstudio an. Während dieser Zeit debütierte sie in Weimar mit Partien wie Zerlina („Don Giovanni“), Cherubino („Die Hochzeit des Figaro“) und Zweite Dame („Die Zauberflöte“). Des Weiteren trat sie am Theater Erfurt als Eichhörnchen/Schäfer in „Das Kind und die Zauberdinge“, als Page in „Salome“ sowie Theatergarderobiere/ Gymnasiast/ Groom in „Lulu“ auf. Zuletzt stand sie dort als Annius in „La clemenza di Tito“ auf der Bühne. Seit ihrer Zeit im Thüringer Opernstudio arbeitet sie mit Prof. Carola Guber.

Zur Saison 2011/12 wechselte Carolina Krogius zum Ensemble des Meininger Staatstheater. Hier sang sie unter anderem Cherubino, die Titelpartie von Brittens „The Rape of Lucretia“, Natalia/Carole in der Uraufführung von „Anya17“, Prinz Orlowsky („Fledermaus“), Octavian („Der Rosenkavalier“), Varvara („Katja Kabanova”), Hänsel („Hänsel und Gretel“), die Protagonistin der Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“, Rosina („Der Barbier von Sevilla“), Magdalene („Die Meistersinger von Nürnberg”) sowie Muse/Nicklausse in „Hoffmanns Erzählungen”. 2013 wurde ihr der Ulrich-Burkhardt-Förderpreis verliehen. 

Ab der Spielzeit 2017/18 ist sie in den Neuinszenierungen von „Così fan tutte“ und „Julie“ zu erleben.

„Eine Freude für Auge und Ohr ist der Octavian der vorzüglichen Carolina Krogius mit ihrem kraftvoll-leuchtenden, in allen Registern makellosen Mezzo.“
FULDAER ZEITUNG zu „Der Rosenkavalier“ 

„Das Meininger Haus [kann] mit drei Trümpfen aufwarten: Für die drei großen Frauenrollen besitzt es drei hervorragende Interpretinnen […].Carolina Krogius als ihr nettes Betthaserl Octavian, als grotesk komisches Mariandl und als urplötzlich selig in Sophie Verliebter begeistert nicht nur darstellerisch, sondern auch stimmlich mit ihrem eher hellen, starken, flexibel gestaltungsfähigen Mezzosopran […].“ 
OPERNNETZ zu „Der Rosenkavalier“ 

„Lucretia […] wird von der vorzüglichen Carolina Krogius, einem hochkarätigem Mezzo, dargestellt als junge Römerin mit gefestigter Moral, aber auch mit verborgenen Sehnsüchten.“
FULDAER ZEITUNG zu „The Rape of Lucretia“

„Carolina Krogius entzückte mit ihrer lyrisch hellen Stimme und ihrem munter-frivolen Spiel.“
THÜRINGER ALLGEMEINE zu „Die Hochzeit des Figaro“

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In dieser Spielzeit:

6. Sinfoniekonzert (Solisten)

Così fan tutte (Dorabella)

Die Piraten von Penzance (Kate)

Evita (Peróns Geliebte)

Gräfin Mariza (Manja)

Hoffmanns Erzählungen (La Muse / Nicklausse )

Julie (Julie)