Deirdre Angenent

  • Deirdre Angenent (c) Maurice Lammerts van Bueren

Die niederländische Mezzosopranistin studierte klassischen Gesang in Arnhem und später als Stipendiatin der VandenEnde Stiftung der Nationalen Opernakademie in Den Haag (Abschluss summa cum laude). Später nahm sie Unterricht bei Ira Siff in New York, der bis heute – neben Nadine Secunde und Peter Nilsson – als ihr Gesangslehrer fungiert.

Deidre Angenent wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Opernpreis und zwei Publikumspreisen beim Internationalen Gesangswettbewerb in ‘s-Hertogenbosch 2014 und dem Internationalen Opernpreis Bukarest. Sie war Stipendiatin des Wagner-Verbandes.

Zu ihrem Repertoire gehören: Vitellia in Mozarts „La clemenza di Tito“, Dido in Purcells „Dido und Aeneas“, Ottavia in Monteverdis „L'incoronazione di Poppea“, “die Frau” in Poulencs „La voix humaine“, die Wesendonck-Lieder, Mendelssohns „Elijah“, Rossinis „Petite Messe solennelle“, Beethovens 9. Sinfonie, Brahms‘ „Deutsches Requiem“, Berlioz‘ Liederzyklus „Les Nuits d’été“ und Bachs Johannes-Passion.

In der Philharmonie Antwerpen führte sie unter dem Dirigat von Jan Willem de Vriend Beethovens 9. Sinfonie und im Concertgebouw Amsterdam Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ auf. Im Aalto-Theater Essen wird Deirdre Angenent bald ihr Debüt als Sieglinde in der „Walküre“ geben, sie steht außerdem als Gertrud in „Hänsel und Gretel“ in der Nationaloper Nancy und, begleitet vom Bucheon Philharmonieorchester Korea, als Venus in „Tannhäuser“ auf der Bühne.

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In dieser Spielzeit:

Ariadne auf Naxos (Komponist)

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (Venus)