KS Roland Hartmann

KS Roland Hartmann wurde mit 10 Jahren Mitglied der Dresdner Kapellknaben. Sein Gesangsstudium absolvierte der Bariton bei Elfriede Kern an der Musikschule "Franz Liszt" in Weimar, Liedstudium bei Prof. Ludwig Bätzel, Opernschule bei Prof. Harry Kupfer.

In langjährigen Engagements am Theater Rudolstadt und dem Landestheater Eisenach gab KS Roland Hartmann zahlreiche große Partien, z.B. in den Opern von Mozart, Verdi und Puccini.
Konzerte und Gastspiele führten ihn ins In- und Ausland (z.B. an die Staatstheater Kassel, Braunschweig und München, Stuttgart und Karlsruhe oder nach Washington D.C. und Baltimore).
Im August 1993 nahm er an den Bad Hersfelder Festspielen teil, wo er für die Partie des Grafen Almaviva („Figaros Hochzeit”) den Opernpreis zugesprochen bekam.
Etliche CD-Aufnahmen, darunter die mit dem Deutschen Musikpreis 2008, dem „Echo Klassik”, ausgezeichnete „Le vin herbè” von Frank Martin (Label H.-M. France).

Dem Meininger Staatstheater gelang es 2008, den Sänger zum Ensemble hinzuzugewinnen. Und auch hier wurde er bald zum Publikumsliebling, z.B. als Baron Zeta in Lehárs „Die lustige Witwe”.

Hartmann ist „souverän in Darstellung und Gesang“, wie die MAINPOST bestätigt, „die Zuschauer können sich seinem kurzweiligen Spiel kaum entziehen“. Als „fröhlich komödiantisches Kabinettstück ohne jeden Kitsch“ pries das OPERNGLAS Hartmanns Verkörperung des Baron Weps in Zellers „Vogelhändler”, „der stets die Szene mit sauberer Intonation und differenzierter Gesangstechnik dominierend beherrschte, einmal süffisant, dann wieder kraftvoll herrisch.“ „Emphase und Emotion“ lobte der NEUE MERKER WIEN bezüglich Hartmanns Leutoldo in Rossinis „Guglielmo Tell”. „Dramatik pur“ attestierte die THÜRINGER ALLGEMEINE seinem „sicheren, munteren und würdevollen“ Fra Melitone in „Die Macht des Schicksals“.

Durch seine enormen darstellerischen Fähigkeiten überzeugt er aber auch im Schauspiel. So präsentierte er im Uraufführungs-Erfolg von Martin Walsers „Ein liebender Mann” die Figur des Grafen von Klebelsberg.

In dem vom Publikum zur Inszenierung des Jahres 2010 gewählten „Tannhäuser” zeigt er sich „in einer Wartburggesellschaft von ausgesuchter Qualität. Das gilt insbesondere für Roland Hartmanns Einsatz als Biterolf, der geradezu einer Rehabilitierung dieser Partie gleichkam”, wie das FREIE WORT staunend hervorhob.

Der MDR lobte KS Hartmanns Auftreten als dubioser Polizeichef Brighella in der Eröffnungspremiere von Wagners Komischer Oper „Das Liebesverbot” schlichtweg als „fabelhaft”.

Wo Hartmann auftritt, macht er „bella figura“ so die THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG. Wie er singt und mimt, „zieht er uns in Bann“, attestiert die NEUE PRESSE.

Diese Popularität hat dem Sänger zahlreiche Gastspielaktivitäten eingebracht, nicht allein an den Staatstheatern von Braunschweig und Kassel und dem Münchner Gärtnerplatztheater und dem Berliner Dom, sondern auch an der Berliner Philharmonie, sowie in Baltimore und Washington D.C.

Am 13. November 2011 wurde dem Künstler vom Staatssekretär Thomas Deufel der Ehrentitel „Kammersänger” verliehen, dies mit den bewegten Worten: „Kultur macht das Wesen von Thüringen aus. Sie haben sich wunderschön profiliert, im In- wie auch im Ausland, das wollen wir auszeichnen.“

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In dieser Spielzeit:

Die Meistersinger von Nürnberg (Konrad Nachtigall, Spengler)