Marián Krejčík

  • Marián Krejčík
  • DER BARBIER VON SEVILLA: Mikko Järviluoto, Marián Krejčík
    © Marie Liebig
  • DER BARBIER VON SEVILLA: Ensemble Herrenchor
    © Marie Liebig
  • DER BARBIER VON SEVILLA: Carolina Krogius, Marián Krejčík, Herrenchor
    © Marie Liebig
  • COSÌ FAN TUTTE: Siyabonga Maqungo, Marianne Schechtel, Anne Ellersiek, Marián Krejčík
    © Marie Liebig
  • COSÌ FAN TUTTE: Daniel Pannermayr, Marián Krejčík, Siyabonga Maqungo
    © Marie Liebig
  • COSÌ FAN TUTTE: Siyabonga Maqungo, Elif Aytekin, Carolina Krogius, Marián Krejčík
    © Marie Liebig
  • COSÌ FAN TUTTE: Damenchor, Marián Krejčík
    © Marie Liebig

Marián Krejčík wurde in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren. Er studierte Jura an der Karlsuniversität in Prag. Während seines Studiums widmete er sich als Mitglied des bedeutendsten tschechischen Barockensembles intensiv der authentischen Interpretation alter Musik. Unter der Leitung von David Eben, bei dem er Semiologie an der Philosophischen Fakultät in Prag studierte, nahm er als Mitglied der Schola Gregoriana Pragensis mehrere CDs auf, die mit unterschiedlichen Auszeichnungen gekrönt wurden. Sein Gesangsstudium bei Elisabeth Glauser und Björn Waag an der Musik-Akademie in Basel schloss er 2009 mit einem Konzertdiplom-Rezital ab. Er nahm an Opern- und Gesangskursen bei Krisztina Laki, Jennifer Larmore, Malin Hartelius u.a. teil.

Er trat regelmäßig europaweit als Solist mit verschiedenen Orchestern auf wie: Orquesta Sinfònica de Granada,  Sinfonietta Basel, Capriccio Basel, Berner Kammerorchester, Holland Baroque Society, Le Parlement de Musique, La Cetra, Collegium 1704 und arbeitet eng mit dem Festival Cultural Origen im Kanton Graubünden zusammen, in dessen Rahmen er an Uraufführungen von mehreren zeitgenössischen Opern beteiligt war.
In der Saison 2008/09 debütierte er als Melisso in „Händels Alcina” in der Hans-Otto-Theater-Produktion unter der Leitung von Andrea Marcon. 2009 nahm er teil an der Académie Baroque Européenne d’Ambronay, wo er unter der Leitung von Martin Gester als Leporello und Papageno Erfolge feierte. Es folgten Auftritte in Offenbachs Chinoiserie „Bataclan“ (Ko-ko-ri-ko), „King Arthur“ (Oswald), „Motezuma“ (Pilpatoe) und „Acis und Galatea“ (Polypheme). 2012 trat er am Theater Basel in „The Fairy Queen“ auf. Am Schloss Hallwyl verkörperte er die Rolle des Bartolo in „Il barbiere di Siviglia“. Unter der Leitung von Mark Fitz-Gerald übernahm er die Rolle des Roderick Usher in Debussys „La chute de la maison Usher“.

In der Saison 2013/14 gastierte er am Theater Biel Solothurn als Don Geronio in Rossinis „Il Turco in Italia“. Gleichzeitig wurde er festes Ensemblemitglied am Meininger Theater, wo er unter anderem als Papageno in „Die Zauberflöte“, Silvio in „Pagliacci“ sowie in Rollendebüts als Olivier in Richard Strauss' „Capriccio“ und als Stephan in Albert Lortzings „Regina“ zu erleben war. 2016/17 sang er erfolgreich den Dr. Bartolo in „Der Barbier von Sevilla”, den Kothner in „Die Meistersinger von Nürnberg” sowie Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Dr. Miracle in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen”. Neben barocken Oratorien, die einen festen Bestandteil seines Repertoires bilden und klassischer Literatur, beschäftigt sich Marián Krejčík auch leidenschaftlich mit dem romantischen und modernen Lied.

In der Spielzeit 2017/18 steht er als Guglielmo in „Così fan tutte”, als Jean in „Julie” und als Harlekin in „Ariadne auf Naxos” auf der Bühne des Meininger Staaatstheaters.

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In dieser Spielzeit:

Ariadne auf Naxos (Harlekin)

Così fan tutte (Guglielmo)

Die Piraten von Penzance (Piratenkönig)

Julie (Jean)

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (Biterolf)

Tosca (Sciarrone, Gendarm)