Monika Reinhard

  • Monika Reinhard
  • HÄNSEL UND GRETEL: Monika Reinhard
    © foto-ed
  • Sopranistin Monika Reinhard und Pianist Sebastian Breuing
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  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Stan Meus, Monika Reinhard, Xu Chang
    © Sebastian Stolz/filmwild.de
  • EVITA: Monika Reinhard, Chor
    © Marie Liebig
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Scott MacAllister, Monika Reinhard
    © Sebastian Stolz
  • COSÌ FAN TUTTE: Monika Reinhard, Anne Ellersiek
    © Marie Liebig
  • JULIE: Monika Reinhard, Carolina Krogius
    © Marie Liebig

Die junge Sopranistin Monika Reinhard begann nach ihrem Abitur ein Gesangsstudium an der HfMT (Hochschule für Musik und Tanz) Köln. Unmittelbar nach ihrem Studium wurde sie für das Internationale Opernelitestudio des Stadttheaters Lübeck verpflichtet und absolvierte ein Masterstudium an der Musikhochschule Lübeck. Es folgte ein Jahr im Internationalen Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg, bevor sie in der Spielzeit 2013/14 ihr erstes Festengagement am Staatstheater Oldenburg antrat.

Seit 2014/15 ist Monika Reinhard festes Ensemblemitglied am Meininger Staatstheater. Außerdem wurde sie als Gast vom Bayer Kulturhaus, dem Ekhof Festival Gotha, den Händelfestspielen Halle und den Stadttheatern Lübeck und Münster sowie dem Staatstheater Nürnberg engagiert.

Zu ihren wichtigsten gesungenen Partien gehören u. a. die Titelpartie in „Lucia di Lammermoor“, Norina („Don Pasquale“), Adele („Die Fledermaus“), Blonde („Entführung aus dem Serail“), Frasquita („Carmen“), Eurydike (Offenbach: „Orpheus in der Unterwelt“), Olympia („Hoffmanns Erzählungen“), Valencienne („Die Lustige Witwe“) und Maid (Adès: „Powder her face“).

Darüber hinaus widmet sich die junge Sopranistin intensiv dem Konzert- und Liedgesang, große Oratorien Bachs und Händels gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Lieder von Strauss, Wolf oder Schubert. Gleichermaßen zu Hause ist sie auch in der Neuen Musik. So hatte sie 2016 großen Erfolg mit der Aufführung von Ligetis „Mysteries of the Macabre“ im Rahmen des 1. Sinfoniekonzerts am Meininger Staatstheater.

Im Rahmen ihrer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland arbeitete Monika Reinhard als Solistin mit Dirigenten wie Frank Beermann, Sebastian Breuing, Marcus Creed und Peter Schreier sowie mit Orchestern wie der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Neuen Philharmonie Westfalen, Concert Royal Köln, l'arte del mondo und dem Philharmonischen Kammerorchester Düsseldorf. 

Ihre erste CD-Einspielung erschien bei der Deutschen Harmonia Mundi (Sony Music) mit Pasquale Anfossis „La Finta Giardiniera“. Hier sang sie unter der Leitung von Werner Erhardt die Partie der Serpetta.

Sie nahm erfolgreich an Wettbewerben teil, ist u. a. Preisträgerin des Köhler-Osbahr-Förderpreises und war Stipendiatin der „Stiftung Begabtenförderung Cusanuswerk“ sowie des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst).  

Eine enge musikalische Zusammenarbeit verbindet sie mit Prof. Arthur Janzen, Prof. Kai Wessel, Prof. Jan Hammar und KS. Heike Wittlieb. Workshops und Meisterkurse bei Dozenten wie Ulrich Rademacher, Thomas Seyboldt, Prof. Karola Theill, Sissel Høyem Aune und Josef Protschka vervollständigten ihre Ausbildung.

In der Spielzeit 2017/18 wird sie am Meininger Staatstheater als Despina („Così fan tutte”), als Zerbinetta und Najade („Ariadne auf Naxos”) sowie als Mabel in „Die Piraten von Penzance” zu erleben sein.

„Als Norina kann Monika Reinhard nicht nur voll überzeugen, sondern zu begeistern. […] Mit zartem und dennoch durchschlagkräftigem Sopran, weich und vollmundig, mit glockenhellen Höhen und begeistert gefeierten Koloraturen weiß sie sofort für sich einzunehmen. Dazu kommt ein lockeres, attraktives Spiel, welches alle Zuschauer sofort für sie einnimmt. Mit Sicherheit hat diese junge Sopranistin noch eine große Zukunft vor sich. […] Tosender Applaus und Bravorufe nach dieser exzellenten Leistung.“
DER OPERNFREUND zu „Don Pasquale“

 

Monika Reinhard ist grandios als Olympia, nicht nur stimmlich, sondern auch schauspielerisch. Mit schlafwandlerischer Sicherheit trifft sie die hohen und höchsten Töne ihrer Rolle und gebärdet sich dabei derart bizarr, dass man Mitleid mit ihr haben könnte.“

OPERNGLAS, Autor: J. Gahre zu „Hoffmanns Erzählungen“

 

„Ein vollkommener Genuss ist Monika Reinhard als Olympia aber nicht nur dadurch, dass sie perfekt die starre, maskenhafte Schönheit einer Puppe nachzeichnet, sondern auch, dass sie glockenrein und glänzend hell alle Koloratur-Finessen ihrer Kunstfigur bestens beherrscht.“

O-TON, Autorin: Renate Freyeisen zu „Hoffmanns Erzählungen“

 

 

www.monika-reinhard.de

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In dieser Spielzeit:

Ariadne auf Naxos (Najade / Zerbinetta)

Così fan tutte (Despina)

Die Piraten von Penzance (Mabel)

Evita (Peróns Geliebte)

Gräfin Mariza (Lisa)

Hoffmanns Erzählungen (Olympia)

Julie (Kristin)

Lucia di Lammermoor (Lucia Ashton)

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (Ein junger Hirte)