Elektra

nach Sophokles
mit Texten von Heiner Müller, Euripides, Jonathan Littell und Hugo von Hofmannsthal
  • ELEKTRA: Evelyn Fuchs
    © Marie Liebig
  • ELEKTRA: Anja Lenßen und Christian A. Hoelzke
    © Marie Liebig
  • ELEKTRA: Anna Krestel
    © Marie Liebig
  • ELEKTRA: Patric Seibert, Meret Engelhardt
    © Marie Liebig
  • ELEKTRA: Björn Boresch, Evelyn Fuchs
    © Marie Liebig
  • ELEKTRA: Anja Lenßen
    © Marie Liebig

Agamemnon ist tot und seine Tochter Elektra giert ruhelos nach Vergeltung: ihre Mutter und deren Geliebter haben den Vater hinterrücks umgebracht. Während Klytaimnestra und Aigisthos nun schamlos ihre neue Beziehung ausleben und reuelos an der Spitze des Staates herrschen, vegetiert Elektra als vergiftete, gejagte Kreatur am Hofe dahin – ausgestoßen aus den Reihen derjenigen, die den Königsmord vergessen konnten, hin und her gerissen zwischen der Liebe zu ihrem ermordeten Vater und dem verbannten Bruder Orest sowie dem Hass gegen Mutter und Stiefvater. Ihre Schwester Chrysothemis lehnt es ab, sich an Elektras Mordplänen zu beteiligen – sie hat sich mit den neuen Verhältnissen abgefunden und die eintreffende Nachricht von Orests Tod scheint dann auch für einen Moment alle Rachephantasien ihrer wilden Schwester zu zerstören. Doch der unbekannte Überbringer der Neuigkeit ist Orest selbst, verkleidet, um unerkannt nach Mykene zu gelangen. Endlich vereint, vollenden die Geschwister nun den blutigen Plan und ermorden die Mörder.

In dieser verzweifelten Suche nach Recht und Unrecht werden die Figuren zwischen Hoffnung und Täuschung hin und her getrieben, zwischen Schweigen und Schreien, zwischen Schlaf und Albtraum. Im Finsteren entwickelt sich in den Abgründen befleckter Seelen ein tödliches Psychodrama.

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TEAM

Regie: Barbara Neureiter

Ausstattung: Helge Ullmann

Dramaturgie:

Besetzung

Führerin des Chores: Meret Engelhardt

Klytaimnestra: N. N.

Aigisthos: Yannick Fischer

Elektra: Evelyn Fuchs

Chrysothemis: Anna Krestel

Orestes: Björn Boresch

Der Erzieher des Orestes: Christian A. Hoelzke

Pylades: N. N.