Hoffmanns Erzählungen

Fantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
In deutscher Sprache

Libretto von Jules Barbier nach dem Drama von Jules Barbier und Michel Carré

Fassung von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck

  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Scott MacAllister, Chor
    © Sebastian Stolz/filmwild.de
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Scott MacAllister, Carolina Krogius
    © Sebastian Stolz/filmwild.de
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Stan Meus, Monika Reinhard, Xu Chang
    © Sebastian Stolz/filmwild.de
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Scott MacAllister, Monika Reinhard
    © Sebastian Stolz
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Stan Meus, Mikko Järviluoto, Sonja Freitag, Scott MacAllister
    © Sebastian Stolz
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Scott MacAllister
    © Sebastian Stolz
  • HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
    © Sebastian Stolz
Samstag, 23. September 2017 __ 19.30 Uhr
Einführung in das Werk um 18.45 Uhr im Foyer

Dichter Hoffmann steckt in einer Lebens- und Schaffenskrise: Er ist unglücklich verliebt in Stella, die Sängerin der Donna Anna aus „Don Giovanni“, auf die es auch sein Widersacher Lindorf abgesehen hat. Vor lauter Liebesleid kann er schon seit Wochen kein Wort mehr zu Papier bringen. Während im Theater nebenan Mozarts Oper gegeben wird, betrinkt sich Hoffmann in Lutters Weinstube. Die Anwesenden sind schon gespannt, eine neue Erzählung des Dichters zu hören. Seine Liebe zu Stella liefere sogar Stoff für drei Geschichten, denn Stella verkörpere drei Frauen in einer – und so erzählt er von seinen unglücklichen Liebschaften mit der Automate Olympia, mit der kranken Sängerin Antonia und mit der Kurtisane Giulietta.

Die französischen Dichter Jules Barbier und Michel Carré verfassten 1851 das Schauspiel „Les Contes d’Hoffmann“, dessen Hauptfigur dem deutschen Dichter E.T.A. Hoffmann nachempfunden ist und das verschiedene Erzählungen Hoffmanns aufgreift. Jules Barbier lieferte auch das Libretto zu Jaques Offenbachs fantastischer Oper gleichen Namens, deren Entstehung von heftigen äußeren Hindernissen gezeichnet war. Zudem war Offenbach schwer krank; die Uraufführung 1881 erlebte er nicht mehr. Bis zu seinem Tod am 5. Oktober 1880 hatte er an der Oper komponiert; er hinterließ kein unvollendetes Werk, allerdings zahlreiche Varianten und Fassungen. Dieser Zustand führt bis zum heutigen Tag dazu, dass die einzelnen Teile der Oper immer wieder neu zusammen gestellt, umgestellt, gestrichen und andere oder gar Fremdkompositionen eingefügt wurden, sodass keine Produktion der anderen gleicht. Der Zuschauer weiß zu Beginn der Aufführung nie, wie der Abend ausgeht, obwohl „Hoffmanns Erzählungen“ zum Standardrepertoire gehört.

Pressestimmen

Hoffmanns tröstliche Erzählungen in Meiningen

„Wenn Regisseur Christian Poewe („La Traviata“), Bühnenbildner Christian Rinke, Kostümbildnerin Tanja Hofmann, der Chor unter Martin Wettges, die Meininger Hofkapelle unter Leitung des jungen ersten Kapellmeisters Chin-Chao Lin, wenn die Theatermacher also mit einem exzellenten (...) Ensemble ein solch faszinierendes Universum schaffen, dann steht der Seelenläuterung leidender Künstler nichts mehr im Wege.“

Siggi Seuß, Main-Post, 22. Januar 2017

Rauschhafte Fantasien

„Das Publikum im nahezu ausverkauften Meininger Theater ist nach der Premiere fast aus dem Häuschen, überschüttet alle Beteiligten mit Jubel, Lob und Begeisterung und möchte mit Trampeln und Klatschen gar nicht aufhören.“

Renate Freyeisen, O-Ton; Leporello; Orpheus, 23. Januar 2017

Die Frau auf dem Sockel

„Im Meininger Theater wird die Neuinszenierung von Hoffmanns Erzählungen als szenischer und musikalischer Volltreffer gefeiert.“

Dr. Joachim Lange, Freies Wort; OMM, 23. Januar 2017

Faszinierender »Hoffmann« in Meiningen

„ (...) das Ergebnis dieser Mühen war nun ein richtig verstandener und interpretierter »Hoffmann« aus einem Guss, den ich sogar beispielhaft nennen möchte. Es wurde gut gesungen, ein ausgezeichnet spielendes und perfekt geleitetes Orchester begleitete, ein gut einstudierter Chor sang, und das Bühnenbild und die Kostüme waren kongenial. Ausgefeilte Schauspielkunst ließ die Charaktere überzeugend wirken.“

Gerhart Wiesend, http://www.myway.de/hoffmann/index.html, 24. Januar 2017

Les Femmes!

„Christian Poewe bietet wirklich etwas fürs Auge und sorgt so dafür, dass dieser Hoffmann nie langweilig wird. (...) Kapellmeister Chin-Chao Lin und die Meininger Hofkapelle lassen Offenbachs Partitur freien Lauf. Das pralle Leben bringen sie zum Klingen. Alles fließt und strömt wie aus einem Guss."

Thomas Hilgemeier, theater:pur, 26. January 2017

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TEAM

Musikalische Leitung: Chin-Chao Lin

Regie: Christian Poewe

Bühnenbild: Christian Rinke

Kostüme: Tanja Hofmann

Chor: Martin Wettges

Dramaturgie: Anna Katharina Setecki

Besetzung

Hoffmann: Scott MacAllister

La Muse / Nicklausse: Carolina Krogius

Olympia: Monika Reinhard

Giulietta: Elena Puszta

Antonia: Elif Aytekin

Spalanzani: Xu Chang

Crespel: Mikko Järviluoto

Lindorf / Coppélius / Dapertutto / Dr. Miracle: Daniel Pannermayr

Andrès / Cochenille / Pitichinaccio / Frantz: Stan Meus

Nathanael: Sangjun Lee

Luther: Dimitar Sterev

Hermann: Jacob Kincaide

Stimme der Mutter aus dem Grab: Christiane Schröter

Schlemihl: Thomas Lüllig

Chor des Meininger Staatstheaters/Meininger Hofkapelle