Der Sturm

Komödie von William Shakespeare
Textfassung von Rainer Iwersen
ab 13 Jahren
  • DER STURM
    © Marie Liebig

Alleine auf einer Insel, gestrandet, gedemütigt, verlassen: So findet sich der ehemalige Herzog von Mailand, Prospero, nach seinem Sturz und seiner Verbannung wieder. Doch da sind Geister auf der Insel, die er zu bannen und instrumentalisieren versteht, da ist seine Tochter Miranda, die von nichts weiß und zum Unterpfand der Humanität wird. Und da ist ein Schiff, das die Insel zufällig passiert, beladen mit seinem Rivalen und Erzfeind, dessen Sohn. Prospero sinnt auf Rache. Er lässt durch Magie einen Sturm aufleben, der das Schiff zum Kentern bringt und seine Feinde ans Ufer schwemmt. In einem Irr- und Verwirrspiel lässt Prospero seine Welt neu erstehen. Er reißt alte Mauern ein, überrascht sich und seine Umwelt mit Einsichten und benutzt seine Fantasie, um nach besseren Möglichkeiten zu forschen.

Dieses Werk von Shakespeare ist ein Reigen der Möglichkeiten und Imaginationen. Prospero wird zum Alter Ego des Dichters, dem alle Theatermittel zur Verfügung stehen und der den Alltag und die Intrigen der Macht, die Einsamkeit des Alters und die Geworfenheit in eine fremde und kalte Welt mit Hilfe seines Geistes zu reiner Poesie zu transformieren vermag.

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