Le Grand Macabre

Musikalische Groteske in vier Bildern von György Ligeti
Libretto von Michael Meschke und György Ligeti, frei nach Michel de Ghelderodes Schauspiel „La Balade du Grand Macabre”
Eine Koproduktion mit dem Luzerner Theater // In deutscher Originalsprache mit deutschen Übertiteln.

Revidierte Version von 1996

  • Le Grand Macabre
    © Ingo Höhn
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Samstag, 30. September 2017 __ 19.30 Uhr
12,00 – 32,00 €
Nur zwei Vorstellungen! 

„Das Ende der Welt ist nah!” – Das verkündet Nekrotzar, der große Makabre, der aus seinem Grab gestiegen ist, um die Welt zu vernichten. Aufgeregt erscheint Gepopo, der Chef der Geheimen Politischen Polizei, bei Fürst Go-Go, um ihn und das Volk vor einem Kometen zu warnen, der um Mitternacht eintreffen wird. Während das Volk in Breughelland in Panik ausbricht, betrinkt sich der verfressene Go-Go lieber mit seinem Hofstab und Nekrotzar – und zwar dermaßen, dass sie im Vollrausch den Weltuntergang verpassen. Am nächsten Morgen sind zwar alle verkatert, aber sie leben noch – außer Nekrotzar, der behauptet, der leibhaftige Tod zu sein. Er geht zurück in sein Grab, das unterdessen Spermando und Clitoria als Liebesnest genutzt haben.

György Ligeti entging während des Zweiten Weltkriegs mehrmals nur knapp dem Tod. In seiner einzigen Oper, geschrieben 1974–77, geht es ihm um „die Angst vor dem Tod, die Apotheose der Angst und das Überwinden der Angst durch die Komik, durch Humor, durch Groteske”.

„Was das Ensemble – der Begriff ist wörtlich zu nehmen, entstammen doch fast alle Darsteller dem Hausensemble des Luzerner Theaters – in diesem szenischen Ambiente bietet, stellt gesanglich wie darstellerisch eine stupende Leistung dar.“  NEUE ZÜRCHER ZEITUNG
„Claudio Otelli als Nekrotzar ist wirklich eine Wucht.“  DLF KULTUR
„Der Tod geistert durch die gesamte Oper. Allerdings auf eine lustige, farbige, lebendige Weise und musikalisch wie schauspielerisch auf höchstem Niveau. Jede Geste sitzt. Jede Mimik ist richtig. Was die Sänger am Luzerner Theater bieten, ist erste Sahne. Eine mutige Premiere.“  SRF
„Im hervorragenden Solistenensemble glänzen Claudio Otelli als stimmgewaltiger Nekrotzar, Diana Schnürpel (Gepopo/Venus) mit kühlem Koloraturglanz und Hubert Wild als herrlich durchgeknallter Fürst Go-Go“  BADISCHE ZEITUNG
„Wie Hubert Wild als Fürst Go-Go mit einer ganzen Palette von Ticks Lächerlichkeit mit existenzieller Tragik mischt, muss man einfach gesehen haben.“  LUZERNER ZEITUNG
„Bei den Fritsch-Proben wäre man tatsächlich gern dabei gewesen; dass sie Spass gemacht haben müssen, ist der Aufführung anzusehen.“   TAGESANZEIGER

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TEAM

Musikalische Leitung: GMD Philippe Bach

Regie & Bühne: Herbert Fritsch

Kostüme: Bettina Helmi

Chor: Mark Daver

Dramaturgie: Brigitte Heusinger

Besetzung

Piet vom Fass: Robert Maszl

Amanda: Magdalena Risberg

Amando: Karin Torbjörnsdóttir

Nekrotzar: Claudio Otelli

Mescalina: Sarah Alexandra Hudarew

Nostradamus: Vuyani Mlinde

Gepopo / Venus: Diana Schnürpel

Weisser Minister: Remy Burnens

Schwarzer Minister: Bernt Ola Volungholen

Fürst Go-Go: Hubert Wild

Ruffiack: Marco Bappert

Schobiack: Peter Wigger

Schabernac: Ivo Kazarow

Chor des Luzerner Theaters

Meininger Hofkapelle