Lucia di Lammermoor

Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti
In italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Libretto von Salvatore Cammarano nach Walter Scotts „Die Braut von Lammermoor”

  • LUCIA DI LAMMERMOOR: Elif Aytekin
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  • LUCIA DI LAMMERMOOR: Carolina Krogius, Elif Aytekin
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  • LUCIA DI LAMMERMOOR: Siyabonga Maqungo, Dae-Hee Shin, Elif Aytekin, Chor des Meininger Theaters
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  • LUCIA DI LAMMERMOOR: Xu Chang, Elif Aytekin
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  • LUCIA DI LAMMERMOOR: Dae-Hee Shin, Mikko Järviluoto, Chor des Meininger Theaters
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Samstag, 21. Oktober 2017 __ 19.30 Uhr
10,00 – 30,00 €

Eine alte Fehde führte einst zum Untergang des schottischen Adelsgeschlechts Ravenswood und dem Aufstieg des Clans der Ashtons. Doch die Zeiten haben sich geändert, und nun muss Lord Enrico Ashton seine Familie durch die Verheiratung seiner Schwester Lucia mit dem einflussreichen Lord Bucklaw rehabilitieren. Lucia ist jedoch unsterblich verliebt in Edgardo, den letzten Sohn der Ravenswoods. Dennoch gelingt es Enrico, seine Schwester von der Untreue des Geliebten zu überzeugen und in die Vernunftheirat zu drängen. Doch kaum ist der Ehevertrag unterzeichnet, erscheint Edgardo, der sich verraten fühlt und Lucia beschimpft. Verzweifelt und gedemütigt geht Lucia in ihre Hochzeitsnacht …

Wie so oft auf der Opernbühne wird eine zerbrechliche Frau zum Opfer der sie umgebenden Interessen und Intrigen. Zugrunde liegt der Geschichte einer der Romane Walter Scotts, die mit ihrem Ambiente alten Adels, nebelverhangener Landschaften und mysteriöser Erscheinungen im 19. Jahrhundert zur Inspirationsquelle für Bühne, Dichtung und Malerei wurden. Die Koloraturarie der emotional zerrütteten Titelfigur gilt als das Idealbild der gesungenen „Wahnsinnsszene”.

Pressestimmen

„Elif Aytekin als Lucia […] wirkt zart, freundlich, selbstbewusst, angetrieben nur von ihrer leidenschaftlichen Liebe. […] Mit ihrem klaren, fein nuancierten Sopran gestaltet sie eine überaus anrührende Lucia, kann mit ihrer Stimme mühelos die höchsten, nie grell erscheinenden Höhen rein und hellglänzend erklimmen. […] Das Publikum im voll besetzten Haus rastet bei solchen Leistungen vor Begeisterung schier aus und feiert am Ende mit lautem Jubel, stehenden Ovationen und rhythmischem Klatschen lange alle Mitwirkenden, vor allem natürlich die wunderbare Titelheldin.“„Elif Aytekin als Lucia […] wirkt zart, freundlich, selbstbewusst, angetrieben nur von ihrer leidenschaftlichen Liebe. […] Mit ihrem klaren, fein nuancierten Sopran gestaltet sie eine überaus anrührende Lucia, kann mit ihrer Stimme mühelos die höchsten, nie grell erscheinenden Höhen rein und hellglänzend erklimmen. […] Das Publikum im voll besetzten Haus rastet bei solchen Leistungen vor Begeisterung schier aus und feiert am Ende mit lautem Jubel, stehenden Ovationen und rhythmischem Klatschen lange alle Mitwirkenden, vor allem natürlich die wunderbare Titelheldin.“

Renate Freyeisen, Opernnetz, 06.05.2016

„Die Sternstunde einer Sopranistin wird gesäumt von der plakativen, bildreich-farbsatten, der Gothic Novel verpflichteten Inszenierung Ansgar Haags sowie von der makellos aufspielenden Hofkapelle Meiningen unter Leitung des innig-präzisen Philippe Bach. […] In Meiningen ereignet sich das, was Thomas Mann im letzten „Aida“-Akt spürte: „... die Verklärung des Grausigen durch die Musik“. […] In der Wahnsinnsarie führt die Sängerin Donizettis Sinfonie geballten Unheils zum beglückend-todtraurigen Höhepunkt. Hinreißend die Lyrismen, traumhaft schön die silbrigen Pianissimo-Passagen, perfekt die Verzierungen. Die suggestive Wirkung wird verstärkt durch Lucias „Duett-Partner“, eine Glasharfe mit ihren ätherisch-magischen Klängen. […] In Dae-Hee Shin mit seinem samtigvoluminösen, freilich auch gefährlichen Enrico-Bariton und in Xu Chang als Edgardo, dessen forcierter, höhensicherer Tenor erstaunliche lyrische Qualitäten offenbart […] Den viel beschäftigten und wohlklingenden Chor hat Martin Wettges bestens präpariert.“

Christoph A. Brandner, Fuldaer Zeitung, 13.05.2016

„Das Beste jedoch an diesem umjubelten „Lucia“-Erfolg: Das Theater Meiningen verfügt über eine erstklassige Besetzung! […] Die musikalische Leitung hatte GMD Philippe Bach, der die exzellent aufgelegte Meininger Hofkapelle umsichtig, passioniert und mit einer guten Portion Italianità durch Donizettis Partitur führte. Begeisterter Applaus für alle, Ovationen für Elif Aytekin!“

Jürgen Gahre, Opernglas, 10.2016

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TEAM

Musikalische Leitung: GMD Philippe Bach

Regie: Ansgar Haag

Bühnenbild: Christian Rinke

Kostüme: Renate Schmitzer

Dramaturgie: Diane Ackermann

Chor: Martin Wettges

Besetzung

Lord Enrico Ashton: Dae-Hee Shin

Lucia Ashton: Elif Aytekin, Monika Reinhard

Sir Edgardo di Ravenswood: Xu Chang

Lord Arturo Bucklaw: Ondrej Šaling

Raimondo: Mikko Järviluoto

Alisa: Carolina Krogius

Normanno: Siyabonga Maqungo

Glasharmonika: Sascha Reckert

N. N.

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