Mutter Courage und ihre Kinder

Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg von Bertolt Brecht und Paul Dessau
  • MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER: Phillip Henry Brehl, Christine Zart, Anna Krestel, Sven Zinkan
    © Marie Liebig
  • MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER: Ensemble
    © Marie Liebig
  • MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER: Christine Zart
    © Marie Liebig
  • MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER: Meret Engelhardt
    © Marie Liebig
  • MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER: Anna Krestel
    © Marie Liebig
  • MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER: Meret Engelhardt, Reinhard Bock
    © Marie Liebig
Sonntag, 13. November 2016 __ 15.00 Uhr
9,00 – 24,00 €

Begleitet von ihrer stummen Tochter Kattrin, zunächst auch den beiden Söhnen Eilif und Schweizerkas, und stets im Gefolge verfeindeter Truppen, treibt Mutter Courage“ emsig Handel, wo und mit wem sie nur kann. Getrieben von Geldgier und einer schier unverwüstlichen Lebenskraft, behauptet sich diese höchst moderne Geschäftsfrau unter widrigsten Umständen. Dabei verliert die vermeintliche Kriegsgewinnlerin nach und nach alles, auch ihre Kinder. Trotz ihrer geradezu beängstigenden Anpassungsfähigkeit an die Verhältnisse und politischen Entwicklungen ist „Mutter Courage“ am Ende geschlagen - und hat anscheinend nichts dazugelernt.

Brecht schrieb seine von Anspielungen auf den Nationalsozialismus durchwobene Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg 1938/39 im schwedischen Exil - nicht zuletzt als Warnung an jene Skandinavier, die hofften, finanziell vom Zweiten Weltkrieg profitieren zu können. In zwölf exemplarischen Szenen entrollt das Stück einen historischen Bilderbogen der Jahre zwischen 1624 und 1636, um den Menschen, so Brecht, nachhaltig vor Augen zu führen, dass die großen Geschäfte, aus denen der Krieg besteht, nicht von den kleinen Leuten gemacht werden. Dass der Krieg, der eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln ist, die menschlichen Tugenden tödlich macht, auch für ihre Besitzer. Dass für die Bekämpfung des Krieges kein Opfer zu groß ist.

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TEAM

Regie: Jasmina Hadziahmetovic

Bühnenbild & Kostüme: Klaus Werner Noack

Dramaturgie: Patric Seibert

Musikalische Einstudierung: Virginia Breitenstein Krejčík

Musiker: Jan-Mathias Schamberger

Besetzung

Mutter Courage: Christine Zart

Kattrin, ihre stumme Tochter: Anna Krestel

Eilif, der ältere Sohn: Sven Zinkan

Schweizerkas, der jüngere Sohn: Phillip Henry Brehl

Der Werber: Vivian Frey

Der Feldwebel: Matthias Herold

Der Koch: Michael Jeske

Der Feldhauptmann: Reinhard Bock

Der Feldprediger: Hans-Joachim Rodewald

Yvette Pottier: Meret Engelhardt

Ein junger Soldat: Vivian Frey

Ein älterer Soldat: Matthias Herold

Ein Bauer: Reinhard Bock

Eine Bäuerin: Meret Engelhardt

Ein junger Bauer: Phillip Henry Brehl