Ali Sak

  • Foto: Sebastian Stolz, filmwild.de

Ali Sak erhielt seinen ersten Violoncello-Unterricht im Jahr 1983 am Konservatorium in Ankara. 1989 begann er das Diplom-Studium an der staatlichen „Hacettepe“ Musikhochschule in Ankara, welches er, sowie das darauffolgende Masterstudium, jeweils mit der Höchstnote absolvierte.

1995 wurde Ali Sak DAAD Stipendiat und nahm das Aufbaustudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Jan Vogler auf. Zur Abrundung seiner künstlerischen Ausbildung folgte ein Kammermusikaufbaustudium bei Prof. Peter Bruns. Beide Studiengänge schloss er mit dem solistischen „Konzertexamen“ ab. Zahlreiche Wettbewerbserfolge sowie Meisterkurse bei namhaften Interpreten wie Alexander Rudin und Mstislaw Rostropowitsch vervollständigen seinen Werdegang.

Er war mehrere Jahre als Dozent für Violoncello an der „Hacettepe“ Musikhochschule in Ankara tätig, hatte einen Lehrauftrag für Violoncello am „Heinrich Schütz“ Konservatorium in Dresden und leitete zudem verschiedene Meisterkurse in der Türkei.

Seine solistischen Qualitäten stellte Ali Sak in zahlreichen Konzerten mit verschiedenen Orchestern sowie in regelmäßigen Soloabenden in Europa und Asien unter Beweis. Bisher arbeitete er mit Dirigenten wie Antonio Pirolli, Muhammedjan Turdiev, Rengim Gökmen, Robert Hamwee u.a. zusammen. In der Zeit von 1991 bis 2006 war er 1. Solocellist beim „CD Orchester“, dem „Aurora“ Kammerorchester sowie bei der Mitteldeutschen Kammeroper. Intensiv widmet Ali Sak sich der Kammermusik und konzertiert im Duo mit seiner Klavierpartnerin Mirella Petrova.

Im Jahr 2014 führte er alle Bach-Cellosuiten auf. Im Sommer 2018 gastierte er beim internationalen Bellapais Kammermusikfestival auf Zypern.

Seit 2006 ist Ali Sak Mitglied der Meininger Hofkapelle. Er spielt ein sächsisches Violoncello aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts sowie ein Johann Stauffer Violoncello aus dem Jahr 1840.

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