Andreas Morell

Andreas Morell, geboren und aufgewachsen in Köln.

Nach einem Studium an den Filmhochschulen in München und London begann er 1988 als freischaffender Regisseur. Neben einer großen Anzahl von Dokumentarfilmen – unter anderem über Komponisten und ausführende Künstler (Tan Dun – Taoism in a Bowl of Water/ Nino Rota/ Igor Levit/ Anna Prohaska/ Tzimon Barto/ Swing in Berlin), aber auch über soziale Dramen wie die Flüchtlingswelle (Friedhof der Illegalen) – drehte er in den letzten Jahren vermehrt Kinofilme (Unschuld), Fernsehspiele (Platonow, Lenz, Liebesrausch, Giacomo Puccini) und Prime-Time-Serien (Soko Leipzig, Der Alte).

Nach Regieassistenzen bei Peter Mussbach debütierte Morell 1996 als Theaterregisseur beim Kunstfest Weimar mit einer Uraufführung von H. W. Enzensberger. Seitdem arbeitete er unter anderem am Almeida Theatre in London, sowie am Teatr Wielki in Warsaw, Teatro Communale in Trieste, Theater an der Wien, der Royal Opera in Maskat und am Hans-Otto-Theater Potsdam.

Viele von Morells Filmen wurden auf Festivals gezeigt und mit Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Civis Medien Preis, dem Deutschen Filmpreis für Kurzfilme, dem Prix Jeunesse und dem Chicago International Childrens Festival. Allein gegen die Zeit, eine 13teilige Fernsehserie, wurde für den International Emmy nominiert, seine Inszenierung von Dokumentation I war Teil der Auszeichnung des Almeida Theatres für die beste Opera Season.

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