Brit-Tone Müllertz

  • Brit-Tone Müllertz

Die gebürtige Dänin Brit-Tone Müllertz schloss ihr Studium an der Royal Danish Academy in Kopenhagen 2005 ab. Weitere Impulse erhielt sie von Tonny Landy und Eva Johansson. Von 2008 bis 2013 tourte sie mit „Musikteatret Undergrunden“ durch Dänemark. Zwischen 2013 und 2015 war Brit-Tone Müllertz Ensemble-Mitglied am Landestheater Linz, wo sie u. a. in Wagners Ring-Zyklus als Freia („Das Rheingold“), Sieglinde („Die Walküre“) und als Dritte Norn sowie Gutrune („Götterdämmerung“) zu erleben war.  Die Fachwelt feierte ihr Debüt als Sieglinde und die Sopranistin wurde 2014 von der Zeitschrift Opernwelt in der Kategorie „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ nominiert.

Zu ihrem Repertoire gehören auch die Partien der 1. Dame („Zauberflöte“), Rosalinde („Die Fledermaus“) und die Titelrolle in „Tosca“.
2015 sang Brit-Tone Müllertz beim Copenhagen Opera Festival ein Wagner-Konzert zusammen mit Torsten Kerl, James Johansson und Magnus Vigilius. Im Jahr 2016 gab die Dänin ihr Debüt als Senta in „Der fliegende Holländer“ an der Opera på Skäret in Schweden. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt mit Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ unter der musikalischen Leitung von Dennis Russell Davies im Musikverein Wien. Außerdem war sie mit Wagners „Wesendonck-Liedern“ in der Tivoli Concert Hall Kopenhagen und beim St. Magnus-Festival auf den Orkney-Inseln zu hören. Im Dezember 2016 feierte sie einen großen Erfolg bei ihrem Deutschland-Debüt in München als Sieglinde und Gutrune im „Ring an einem Abend“ in der Philharmonie am Gasteig unter Kirill Karabits.
In 2017 debütierte sie als Venus und Elisabeth in „Tannhäuser“ am Theater Chemnitz unter Felix Bender und übernahm kurzfristig die Sieglinde am Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden. Sie gab auch ihr Debüt bei den Osterfestspielen Salzburg als Ortlinde in „Die Walküre“ unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann. In Köln debütierte sie in 2017 mit Elisabeth Tannhäuser unter der Leitung von Francois-Xavier Roth und gab auch in Meiningen ihr Debüt mit Tosca. An der Semperoper Dresden debütierte sie als Ortlinde in „Die Walküre“ unter der Leitung von Christian Thielemann.

Sie arbeitete darüber hinaus mit Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Axel Kober, Jonathan Darlington, Gregor Bühl, Michael Bojesen, Shao-Chia Lü, Daniel Linton-France, Takeshi Moriuchi, Michael Balke, Jaroslav Kyzlink und Alexander Vedernikov.
Zu ihren Plänen gehört ihr Debüt als Ariadne, Brünnhilde und ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen.

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In dieser Spielzeit:

Ariadne auf Naxos (Primadonna / Ariadne)