Folkert Streich

Geboren in der alten Hansestadt Lemgo, einem Zentrum der Weser-Renaissance, studierte der 41jährige Westfale an der technischen Universität Berlin Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, an der Freien Universität Germanistik und der Hochschule der Künste Theaterwissenschaft.  

Noch zu Schulzeiten bereiste der kulturbegeisterte  Lipper mit dem Landestheater Detmold – der größten Wanderbühne Europas – die Bühnenhäuser der BRD und Belgiens.

Unmittelbar nach Magisterabschluss erhielt Streich eine Vertretungsstelle in der Dramaturgie der Deutschen Oper Berlin bei Götz Friedrich. Hier arbeitete er mit Katharina Thalbach an Janaceks „Schlauem Füchslein“ und schrieb für das Magazin „Oper aktuell“.   

2000 wechselte er vom  größten Theater der Stadt zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Avantgarde-Bühne Neuköllner Oper unter Peter Lund, eine Kreativ-Werkstatt und Uraufführungsplattform, die sich als "publikumsnahe Volksoper im besten Sinne" begreift.

Im Jahr 2001 holte ihn Intendant Dieter Gackstetter an das Landestheater Coburg. Hier wirkte Folkert Streich bis 2005 als Öffentlichkeitsarbeiter und Dramaturg, entwarf die Erzähltexte zum konzertanten „Fidelio“ und das Libretto zum Märchen- ballett „Rumpelstilzchen“, dem Publikumsrenner der Saison. Zusammen mit Ausstatter Peter Schmidt gründete Streich das Puppentheater „Die fürchterlichen Fünf“, das vorrangig zu Puppenbau und Improvisation anleitete und engagierte sich für Lesewettbewerbe, Führungen und Nachtexkursionen durch das Theater.

Intendant Ansgar Haag, ausgezeichnet mit dem Bayrischen Staatspreis, dem Goldenen Hanswurst und  dem Land-der-Ideen-Preis des Bundespräsidenten, engagierte Streich mit der Spielzeit 2006/2007 am Südthüringischen Staatstheater. Hier leitet er als Pressereferent die Medienarbeit des Hauses und gibt mit großer Bestätigung die Theaterzeitung „Spektakel“ in einer Auflage von 120.000 Stück heraus.

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