Maria Viktoria Linke

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Die Berlinerin Maria Viktoria Linke arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin und Kuratorin. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaften und Journalistik in Leipzig war sie von 2005 bis 2009 als Dramaturgin am Neuen Theater Halle (Saale) tätig. Dort konzipierte und leitete sie die Spielstätte „riff club“, für die sie vielfältige Theaterformate, Ausstellungen, Shows, Lesungen und experimentelle Musikveranstaltungen entwickelte. In Halle übernahm Linke daneben die künstlerische Leitung des internationalen Festivals junger Theater- und Performancekunst Stadt Deiner Liebe (2006) – ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes – und kuratierte das Rahmenprogramm in der Neuen Residenz für das Festival „Theater der Welt“ (2008).

Von 2009 bis 2011 setzte sie ihre dramaturgische Arbeit am Anhaltischen Theater in Dessau fort. Dort übernahm sie u. a. die künstlerische Leitung des Medienkunstprojektes „funk“ in Kooperation mit der Stiftung Bauhaus Dessau, dessen besonderer Akzent auf der Verbindung von Architektur, Tanz, bildender Kunst, Musik und Schauspiel lag. Seit 2010 arbeitet Linke zudem als Regisseurin.

2011 folgte sie einem Ruf an das Landestheater Tübingen, wo sie bis 2014 als Chefdramaturgin und Regisseurin tätig war und einen Lehrauftrag an der Eberhard Karls Universität Tübingen innehatte. Auch gastierte Linke regelmäßig als Dramaturgin an anderen Theatern, u. a. am Ballhaus Ost Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Staatstheater Darmstadt, und war als Radiomoderatorin tätig.

Mit der Inszenierung von Hauptmanns RATTEN stellt sich die Berliner Regisseurin Maria Viktoria Linke erstmalig dem Meininger Publikum vor. Nach Stationen am Neuen Theater Halle (Saale), dem Anhaltisches Theater Dessau, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Staatstheater Darmstadt u.a. war sie zuletzt als Schauspieldirektorin und Chefdramaturgin am Theater Augsburg tätig.

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