Wolfgang Schwaninger

Wolfgang Schwaninger erhielt seine musikalische Ausbildung in Karlsruhe, am Mozarteum Salzburg sowie an der Musikhochschule Nürnberg. Zu seinen Lehrern zählen Marty Beck, Prof. Martha Sharp, Jean Cox, Anna Reynolds und Prof. Jan Hammar.

Er begann seine Laufbahn am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo er u.a. als Tamino in Die Zauberflöte, Belfiore in Die Gärtnerin aus Liebe, Belmonte in Die Entführung aus dem Serail, Herzog in Rigoletto, Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen und Canio in Der Bajazzo zu erleben war. Gastengagements führten ihn als Max in Der Freischütz nach Dresden, als Florestan in Fidelio nach Leipzig und Tokio sowie als Bacchus in Ariadne auf Naxos nach München, Wiesbaden, Darmstadt und Leipzig. Im Sommer 2007 debütierte Wolfgang Schwaninger bei den Wagner-Festspielen Erl als Loge im „Rheingold”, es folgten Debüts als Siegmund in der „Walküre”, als Tristan in „Tristan und Isolde” und als Walter von Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg”. 2010 sang Wolfgang Schwaninger in der koreanischen Uraufführung von Alban Bergs „Lulu” an der National Opera in Seoul. 2011 war er als Paul in „Die Tote Stadt” in Regensburg zu hören. Neben vielen weiteren Gastengagements in Europa war der Tenor in Korea, in den USA und in Kanada und Israel zu erleben.

Wolfgang Schwaninger arbeitete mit namhaften Regisseuren wie August Everding, John Dew, Claus Guth, Hans Peter Lehmann, Loriot und Klaus Maria Brandauer sowie Dirigenten u.a. Herbert Blomstedt, Lawrence Foster, Gustav Kuhn und Constantinos Carydis.

In den letzten Spielzeiten sang er u.a. den Jim Mahoney in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny und den Paul in Die tote Stadt in Innsbruck, Magdeburg und Münster und den Othmar Brandstetter in Kehraus um St. Stephan in Gießen. Aktuell ist er in der Titelpartie in Hoffmanns Erzählungen an der Wiener Volksoper zu erleben.

Zahlreiche Rundfunkproduktionen und Konzerte beim SWR, MDR und beim Bayerischen Rundfunk runden sein künstlerisches Profil ab.

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