Der Ring an einem Abend

Musik von Richard Wagner
Konzertante Aufführung

Texte von Loriot

  • DER RINGA AN EINEM ABEND
    © Marie Liebig

Wenn Menschen, Götter und sieben Tiere einander Saures geben, kann das schon einmal etwas länger dauern. Im Falle von Wagners „Ring des Nibelungen“ kommt man selten unter 15 Stunden weg, verteilt auf vier Tage. Ein Missstand, den Wagner selbst hätte beheben können, wenn – ja, wenn die Rheintöchter einfach ein wenig netter zu Alberich gewesen wären. Aber bekanntlich ist der misslungene Flirtversuch die erste Etappe eines Mammutwerks, wo mit all dem Familienzwist, Machtgerangel und Liebesnöten das Erhabene und das Erheiternde ganz nah beieinander liegen. Als Opernkenner, Musikliebhaber und Alleshinterfrager navigiert Vicco von Bülow mit seinen Texten durch das Handlungslabyrinth und schildert die entscheidenden Stationen der Wagner‘schen Erfindung – selbstverständlich im Dialog mit der klanggewaltigen Partitur des Meisters. 

Für die zahlreichen Rollen des Kompakt-Rings werden die Solistinnen und Solisten des Meininger Ensembles von namhaften Gästen verstärkt. Loriots augenzwinkernde Analysen werden vorgetragen von Jörg Gudzuhn, der dem Publikum als Theaterschauspieler und TV-Darsteller aus Serien wie „Liebling Kreuzberg“ und „Der letzte Zeuge“ bekannt ist und für seine Leistungen 1998 den Adolf-Grimme-Preis erhielt.

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Besetzung

Musikalische Leitung: N. N.

Sprecher: N. N.

Woglinde: N. N.

Wellgunde: N. N.

Floßhilde/Fricka: N. N.

Alberich/Gunther: N. N.

Wotan/Wanderer: N. N.

Loge/Mime: N. N.

Siegmund/Siegfried: N. N.

Sieglinde/Gutrune: N. N.

Brünnhilde: N. N.

Hagen: N. N.

N. N.