Die Fledermaus

Operette in drei Akten von Johann Strauss

Text von Richard Genéeund Carl Haffner
Dialogfassung für das Meininger Theater von Joachim Schamberger

  • Stan Meus, Sonja Freitag, Carolina Krogius, Rodrigo Porras Garulo, Monika Reinhard, Ernst Garstenauer, Cordula Rochler und der Chor des Meininger Theaters
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  • Rodrigo Porras Garulo, Daniel Szeili und Sonja Freitag
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  • Monika Reinhard, Rodrigo Porras Garulo und Carolina Krogius
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  • Peter Bernhardt, Camila Ribero-Souza und Ernst Garstenauer
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  • Stan Meus und Rodrigo Porras Garulo
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  • Camila Ribero-Souza und Thomas Lüllig
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  • Monika Reinhard, Ernst Garstenauer und Cordula Rochler
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Nur scheinbar herrscht das pure Chaos in Johann Strauss' berühmter „Fledermaus“, dem walzersatten Höhepunkt der Goldenen Operettenära.

Gabriel von Eisenstein ist zu ein paar Tagen Gefängnis verdonnert, beschließt aber, sich vorher gemeinsam mit seinem guten Freund Dr. Falke nochmal so richtig zu amüsieren: auf einem der extravaganten Maskenbälle des Prinzen Orlofsky. Auch Hausmädchen Adele ist dort eingeladen, und so hat Ehefrau Rosalinde das Haus ganz für sich – und ihren Verehrer Alfred. Doch leider wird dieser von Gefängnisdirektor Frank für den säumigen Eisenstein gehalten und in Haft befördert. So trifft man sich auf dem Ball wieder: Rosalinde als verkleidete ungarische Adlige, das Hausmädchen als vermeintliche Schau-spielerin, Eisenstein in der Maske des Marquis Renard. Und während jeder den jeweils anderen auf die Schliche kommt, lacht sich ein heimlicher Drahtzieher darüber ins Fäustchen, wie sich alle in ausweglose Lügen manövrieren.

Erst als man sich am Morgen danach in Katerstimmung im Gefängnis einfindet, offenbart Dr. Falke, den ganzen Wirrwarr eingefädelt zu haben – um sich bei Eisenstein für einen früheren Streich zu revanchieren. Rache ist süß!

Pressestimmen

DIE FLEDERMAUS – Meiningen

„Szenenapplaus und Begeisterung rundum sind ein beredtes Zeichen. Nicht nur sängerisch werden hier Höchstleistungen geboten, die neue Dialogfassung enthält alle sonst nur nebenbei erwähnten Handlungsstränge (Wieso heißt das Stück ‚Fledermaus‘?) und ist auch zeitlos witzig, wenn die Eisensteins von Anfang an die angeblich kranke Tante Adeles durchschauen.“

Oliver Hohlbach, Operapoint, 28. Februar 2015

Im Salonwagen durch den Thüringer Wald

„Was will man mehr: Eine Diagnose der Doppelbödigkeit der bürgerlichen Moral und dazu eine verteufelt geniale Musik als Therapie gleich mit dazu! Und das Ganze auf Rädern in einem Salonwagen auf der Eisenbahn auf dem Weg durch den Thüringer Wald. Gerade so, als müsste es so sein. Viel Beifall – zwischendurch und am Ende.“

Joachim Lange, Thüringer Landeszeitung, 3. März 2015

Musikalisches Muss für Eisenbahnfreunde

„Das Publikum begleitet den ‚Fledermaus‘-Express mit wachsender Begeisterung. Jauchzender Jubel nährt die Gewissheit, dass diese Produktion, ein musikalisches Muss für alle Eisenbahnfreunde, dem Straussschen ‚Glück des Vergessens‘ nicht anheim fällt.“

Christoph Brandner, Fuldaer Zeitung, 3. März 2015

Per Bahn zur Fledermaus

„Monika Reinhard begeistert durch ihr munteres, keckes Spiel und ihren klaren, höhensicheren Sopran, vor allem im berühmten Couplet im dritten Akt. [...]. Prinz Orlovsky ist nur schwer zu amüsieren, lädt sich aber trotzdem gern Gäste ein; Carolina Krogius gibt diesen seltsamen jungen Mann eher trauerumflort, schwermütig, und ihr runder Mezzosopran passt gut zu dieser Rollenzeichnung. Erst im dritten Akt, als alle im fidelen, verlotterten Gefängnis ankommen, scheint dieser Orlovsky sich ein Lächeln abzuringen. Denn dort geht es wild her; das vom Alkohol umnebelte, trottelige Faktotum Frosch, Peter Bernhardt, soll dieses Durcheinander bewachen, und er vermeidet es, daraus eine billige Klamotte zu machen. Vielmehr ist feiner Humor angesagt. [...] Das Premierenpublikum jedenfalls ist höchst erfreut über diese witzige, lebendige und in vielem überraschende Aufführung und feiert sie mit langem, herzlichem Beifall.“

Renate Freyeisen, opernnetz.de, 2. März 2015

Mord im Thüringenexpress

„Das funktioniert alles in allem hervorragend. [...] Dass auf der Bühne alle ihren Spaß an dieser ‚Fledermaus‘ mit Meininger Kolorit haben, überträgt sich auf die Zuschauer. Die jubeln am Ende.“

Roberto Becker, Freies Wort, 2. März 2015

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TEAM

Musikalische Leitung: Mario Hartmuth

Regie: Joachim Schamberger

Bühnenbild: Helge Ullmann

Kostüme: Kerstin Jacobssen

Chor: André Weiss

Dramaturgie: N. N.

Video: Joachim Schamberger

Besetzung

Gabriel von Eisenstein: N. N.

Rosalinde: N. N.

Frank: N. N.

Prinz Orlofsky: N. N.

Alfred: N. N.

Dr. Falke: N. N.

Dr. Blind: N. N.

Adele: N. N.

Ida: N. N.

Frosch: N. N.

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