Eine Nacht in Venedig

Freitag, 13. November 2020 __ 19.30 Uhr
Großes Haus
11,00 – 41,00 €

Venedig, die Karneval- und Lagunenstadt, bietet die Kulisse für dieses Gute-Laune-Stück aus der Blütezeit Wiens. Der „Walzerkönig” Johann Strauß war zur Entstehungszeit von EINE NACHT IN VENEDIG der berühmteste Wiener schlechthin, Wahrzeichen und Identitätsträger des neuen Bürgertums, Erfinder der Wiener Operette – in einer Epoche, in der die Operetten von Offenbach und Suppé die Bühnen erobert hatten. Ursprünglich VENETIANISCHE NÄCHTE benannt, wurde das Werk in Berlin 1883 ohne großen Erfolg uraufgeführt, etablierte sich später auf den Bühnen Wiens und wurde von Ernst Marischka und Erich Korngold 1923 revidiert und ergänzt.
Drei alte Senatoren mit drei abenteuerlustigen Frauen, ein Don Giovanni Venedigs, der durch den verführerischen Rhythmus seines Gondellieds alle Frauen in seinen Bann zieht, ein treuer Barbier, ein Makkaronikoch und ein begehrenswertes Fischermädchen sind die Zutaten eines alten Rezeptes, in dem versteckte Identitäten hinter den bunten venezianischen Masken für Konfusion sorgen und in dem Verkleidungsspiel, Verwicklungen und Verwirrungen ohne Ende doch irgendwie zum obligatorischen „lieto fine” führen – es ist ja eine Operette: „Alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert!”

Durch diesen rauschenden, tänzerischen Wirrwarr führt uns der österreichische Regisseur und Schauspieler Thomas Weber-Schallauer, der zum ersten Mal als Regisseur am Meininger Staatstheater tätig ist.

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