Hänsel und Gretel

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette
  • HÄNSEL UND GRETEL: Carolina Krogius und Anne Ellersiek
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  • HÄNSEL UND GRETEL: Ute Dähne
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  • HÄNSEL UND GRETEL: Elif Aytekin
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  • HÄNSEL UND GRETEL: Dea-Hee Shin, Camila Ribero-Souza
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  • HÄNSEL UND GRETEL: Anne Ellersiek, Carolina Krogius und der Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde Meiningen und des EVG Meiningen
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  • HÄNSEL UND GRETEL: Monika Reinhard
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  • HÄNSEL UND GRETEL: Elif Aytekin, Stan Meus und Carolina Krogius
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Für Generationen von Kindern war und ist Humperdincks „Hänsel und Gretel“ das erste, unvergessliche Opernerlebnis.

Die Geschichte der beiden Besenbinderkinder, die – von der Mutter aus dem Haus gejagt – angstvoll durch den Wald irren, bis sie zu einem gefährlich verlockenden Hexenhaus kommen, hat die Schwester des Komponisten frei nach Grimms Märchen in Verse gebracht. Humperdinck, als Komponist stilistisch Wagner nahestehend, erfand für die Märchenbilder bezaubernde Musik vom „Abendsegen“ über Sandmännchens und Taumännchens Gesang bis hin zur lustig-gruseligen Knusperhexe.

Ursprünglich hatte Humperdincks Schwester, Adelheid Wette, nur um Melodien für eine Haustheateraufführung gebeten. Doch was 1890 mit einigen Kinderlied-Versen begonnen hatte, nahm im Verlauf der Arbeit immer mehr die Züge einer großen, vollgültigen Oper an. Als das Stück fertiggestellt war, erwarben die Opernhäuser in München und Karlsruhe schnell die Aufführungsrechte. Die Uraufführung fand jedoch schließlich 1893 in Weimar unter der musikalischen Leitung keines Geringeren als Richard Strauss statt.

Pressestimmen

Das Auge hört mit

„Es ist die Knusperhexe persönlich, die ihre Beute mit klebrigen Fäden in ihrem schaurig-schönen Netz mit dem lodernden Lebkuchenbackofen einfängt. Ute Dähne spielt sie herrlich überreizt, eine groteske Gestalt, bei aller Entsetzlichkeit doch komisch. Eine Spielfreude, die von den anderen Figuren, vor allem Hänsel und Gretel, zuvor schon eindringlich gezeigt wurde. Freude hatte denn auch das Premierenpublikum an dieseroptisch aufgepeppten Version der Märchenoper.“

Susann Winkel, Freies Wort, 01. Dezember 2014

Bezaubernde Bilder und Spinnenhexe

„An dieser Produktion kann sich der Opernfreund nicht satt sehen. Aber auch akustischen Genuss bietet Engelbert Humperdincks Opus summum „Hänsel und Gretel“ im Zauberwald des Meininger Theaters dank einer fantasievollfantastischen Deutung.“

Christoph Brandner, Fuldaer Zeitung, 10. Dezember 2014

Heimspiel im deutschen Märchenwald

„So entzücken sich die Zuschauer nicht nur an der Musik, sondern ebenso – und das ist bei Operninszenierungen gar nicht so häufig – an der Interpretation der Geschichte. Die ist stimmig, vom seelenöffnenden Anfang bis zum glücklichen Ende, das mit der Wiederbelebung der Kuchenkinder aus dem Kinderchor noch einen letzten Zuckerguss bekommt. Herzallerliebst. Der Wohlklang des Gesangs und das freudige Spiel der Künstler beglücken die Menschen im Saal natürlich auch.“

Siggi Seuß, Mainpost, 01. Dezember 2014

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TEAM

Musikalische Leitung: GMD Philippe Bach

Regie:

Bühnenbild & Kostüme: Helge Ullmann

Dramaturgie: Diane Ackermann

Kinderchor: Sebastian Fuhrmann

Besetzung

Peter, Besenbinder: N. N.

Gertrud, sein Weib: N. N.

Hänsel: Therese Fauser

Gretel: Elif Aytekin

Die Knusperhexe: Rita Kapfhammer

Sandmännchen/Taumännchen: Monika Reinhard