Der fliegende Holländer

Romantische Oper in drei Aufzügen
Dichtung vom Komponisten
Eine Koproduktion mit dem Theater Ulm
  • DER FLIEGENDE HOLLÄNDER: Shin Taniguchi
    © Werbefoto: Marie Liebig
Donnerstag, 11. Juni 2020 __ 19.30 Uhr

Ein Fluch lastet auf dem Holländer, der für alle Zeiten auf den Weltmeeren segeln muss, bis ihm eine Frau die ewige Treue verspricht. Alle sieben Jahre darf er an Land gehen, um eine solche Frau zu finden. Er trifft auf Daland, der ihm seine Tochter Senta zur Frau geben will, verspricht der zukünftige Schwiegersohn doch den lang ersehnten Reichtum. Senta kennt bereits das Schicksal des Holländers und glaubt, dazu bestimmt zu sein, ihn zu erlösen. Als Daland den Holländer zu seiner Tochter führt, erkennen die beiden einander: Senta schwört ihm Treue bis in den Tod. Doch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, als Senta vorgeworfen wird, bereits einem anderen die Treue gelobt zu haben.
Der Holländer fühlt sich betrogen, alles Dementieren ist zwecklos. Als er davonsegelt, stürzt sich Senta in die Fluten.
Verschiedene Quellen inspirierten Richard Wagner zu seiner 1843 uraufgeführten Oper über die mythische Figur des rastlosen, nach Erlösung suchenden Holländers, in der die Naturgewalten den Ausdruck der Seele widerspiegeln. Todessehnsucht, Opferbereitschaft der Frau, Liebestod und Erlösung, das sind die vier Topoi seiner ersten romantischen Oper, die auch sein weiteres Schaffen bestimmen.

Kay Metzger, Jahrgang 1960, studierte Theaterwissenschaften in München. Dort begann auch seine Theaterlaufbahn als Assistent von August Everding, mit dem er in Co-Regie 1994 DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG in Meiningen realisierte. Nach langjährigen Intendanzen am Nordharzer Städtebundtheater und dem Landestheater Detmold ist Metzger seit der Spielzeit 2018/19 Intendant des Theaters Ulm.

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