Meine verrückte Liebe

Schauspiel, Deutschsprachige Erstaufführung

Roxane Kasperski und Elsa Granat

 

Aus dem Französischen übersetzt von Radegundis Stolze  


  • © Günter Schreckenberg

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Samstag, 16. November 2019 __ 19.30 Uhr
PREMIERE
ca. 21.00 Uhr Zuschauergespräch im Foyer


Nach Jahren geprägt von der schmerzvollen Beziehung zu einem Mann, der in Schüben manisch-depressiver Krisen immer wieder in die Psychiatrie eingeliefert wird, versucht die weibliche Hauptfigur mit rasender Energie den Mann und ihre Liebe zu retten. Immer wieder schafft sie es, den Selbstmord des Mannes zu verhindern. Ein emotionaler Höhepunkt dieser Beziehung ist der Versuch in Indien bei einem Guru die Lösung ihres Problems zu finden. Doch dort kommt es zum Eklat.

Zurück in der Heimat wird der Kampf zwischen Klinikaufenthalt und bürgerlichem Leben für die Frau zur Hölle. Auch sie zweifelt am Wert des Lebens und versucht in einer großen Reflexion vor dem Publikum all ihre Erfahrungen auszuformulieren, fast auszukotzen. Motive wie der Sinn der Sexualität, das Leben der Frau in einer männlich dominierten Gesellschaft und die Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft nach der Psychiatrie prägen den Disput, den sie mit sich selbst austragen muss. Über die Uraufführung in Paris schreibt Jean-Pierre Thibaudat in Mediapart: „Ein Text gegen das Schweigen, gearbeitet, geknetet, sublimiert. (...) Eine Geschichte von heute.“.

Die Autorin Roxane Kasperski ist Schauspielerin, lebt in Paris. Seit 2011 spielte sie in verschiedenen Kompagnien in Frankreich und Italien. Im Jahr 2018 trat sie nach einem Praktikum in die Firma von Jean-Michel Rabeux ein, um DIE DOPPELTE UNBESTÄNDIGKEIT von Pierre Carlet de Marivaux zu spielen. Mit dieser Inszenierung gastierte sie in Meiningen im Rahmen der FESTWOCHE.

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