Capriccio Italien
mit Alexander Krichel
  • Alexander Krichel
    © Erik Wieder
Donnerstag, 24. Oktober 2019 __ 19.30 Uhr
Konzerteinführung um 18.30 Uhr

GIACOMO PUCCINI (1858–1924) -Preludio Sinfonico

SERGEI W. RACHMANINOFF (1873–1943) - Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester, op. 43

GIACOMO PUCCINI (1858–1924) - Capriccio Sinfonico

FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY (1809–1847) - Sinfonie Nr. 4 A-Dur, („Italienische”) op. 90

Spielerische Freiheit und über bordende Fantasie drücken sich musikalisch im Capriccio aus. Mit seinem CAPRICCIO SINFONICO beschloss der Komponist Giacomo Puccini seine Ausbildung am Mailänder Konservatorium. Bereits in seinen frühen Orchesterwerken, zu denen auch das PRELUDIO SINFONICO gehört, findet Puccini zu seinem charakteristischen Ton. „Capriccio” bedeutet aber auch höchste Virtuosität. Shootingstar unter den Pianisten Alexander Krichel ist der Solist des Abends. Der gebürtige Hamburger wollte als Kind Zauberer werden, mittlerweile verzaubert er die Konzertbesucher weltweit mit seinem „virtuosen wie farbenreichem und traumwandlerischem Spiel” (NDR Kultur). Rachmaninovs RHAPSODIE ÜBER EIN THEMA VON PAGANINI stellt in 24 Variationen Paganinis berühmtes Caprice a-Moll ins Zentrum.

Mit Goethes ITALIENISCHER REISE als Leitfaden begab sich Mendelssohn 1830 in den Süden. Zwei Jahre später kehrte er mit Skizzen für eine Sinfonie nach Berlin zurück, wo er das Werk ausarbeitete. Der Beiname die „Italienische” verweist auf die südländische Leichtigkeit, die dem Werk seine Grundfarbe verleiht. Melancholische Abschattungen bringt vor allem der 2. Satz, den Mendelssohn unter dem Eindruck des Todes sowohl seines Lehrers Carl Friedrich Zelters als auch Goethes 1832 komponierte.

Das Konzert wird am 26. Oktober 2019 wiederholt.

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