Carmen

Oper

Georges Bizet (1838–1875)

Opéra comique in vier Akten nach der Novelle von Prosper Mérimée
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

  • Carmen: Marianne Schechtel, Carolina Krogius, Sonja Freitag
    © Werbefoto: Marie Liebig

Die schöne Arbeiterin Carmen verdreht allen Männern in Sevilla den Kopf – nur der Soldat Don José scheint sich nicht für sie zu interessieren. Als Carmen wegen einer Auseinandersetzung in der Fabrik verhaftet werden soll, gelingt es ihr, dem naiven Don José schöne Augen zu machen. Er verfällt ihr mit Haut und Haaren und lässt sie auf dem Weg ins Gefängnis entkommen. Doch wird ihm sein blindes Verlangen schon bald zum Verhängnis. Er verliert seine Stellung und Carmen, deren leidenschaftliche Zuneigung nie von langer Dauer ist, wendet sich schnell wieder von ihm ab. Dem stolzen Torero Escamillo gelingt es, das Herz der freiheitsliebenden Carmen zu erobern – Don José wird von tödlicher Eifersucht übermannt.

In seiner 1875 in Paris uraufgeführten „Carmen” verbindet Georges Bizet französische Leichtigkeit mit romantisierten spanischen Klängen und südländischem Temperament. Voll mitreißender Musik, darunter Carmens Habanera und Seguidilla sowie Escamillos Couplet, ist sie die bedeutendste und noch heute meistgespielte französische Oper des 19. Jahrhunderts.

Die Regisseurin Jasmina Hadziahmetovic wurde in Sarajevo geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Hadziahmetovic inszeniert Opern und Schauspiele – in Meiningen zuletzt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder” sowie Sartres „Die schmutzigen Hände”. Konzepte mit politischen Themen der Gegenwart sind für ihre Arbeit entscheidend.

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