Spur der Steine

Nach dem Roman von Erik Neutsch
Eine Koproduktion des Meininger Staatstheaters, des Landestheaters Eisenach und der Bürgerbühne Meiningen

  • © Marie Liebig

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„Du bist Maurer. Und ich bin Zimmermann. Da fängt der ganze Schlamassel schon an.”

Hannes Balla ist der ungekrönte König der Baustelle und seine Brigade steht hinter ihm wie ein Mann. Was die Bauleitung vermasselt, rücken sie wieder gerade. Die Anarchie und der Erfindungsgeist der „Truppe” kommt dem gesamten Bau zugute, denn die Leistung zahlt sich als Prämie in barer Münze für die ganze Baustellenmannschaft wieder aus. Der neue Parteisekretär Horrath und Kathi Klee, die sich als Ingenieurin ihre Sporen auf dem Bau noch verdienen muss, erkennen die Fähigkeiten von Balla und versuchen ihn zur Zusammenarbeit zu bewegen – auch mit unkonventionellen Methoden. Schließlich werden die drei ein Team, das dem täglichen Chaos mit gesundem Menschenverstand zu Leibe rückt. Da aber in der deutschen Bürokratie nicht sein kann, was nicht sein darf, wird dem Treiben der Verschworenen bald ein Ende gesetzt.
Weil sich Horrath nicht zwischen seiner Liebe zu Kathi und der zu seiner Ehefrau und den Kindern entscheiden kann, wird ihm kurzerhand der Prozess gemacht: Er muss sich wegen unmoralischen Verhaltens und politisch-ideologischen Versagens rechtfertigen.

Die Bürgerbühne präsentiert mit „Spur der Steine” eine Adaption des Romans von Erik Neutsch, der ein Bestseller der DDR war. Der DEFA-Film mit Manfred Krug, der nach nur drei Tagen in den Kinos verboten wurde, ist legendär.

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TEAM

Regie: Gabriela Gillert

Bühne & Kostüme: Helge Ullmann

Dramaturgie: Bernhard Henning

Besetzung

Balla: Peter Liebaug

Horrath: Yannick Fischer

Klee: Meret Engelhardt

Trutmann: Gideon Maoz

Hesselbart: Fridtjof Matti Bundel

Bleibtreu: Roman Kimmich

Marianne: Kristin Heil

FDJlerin: Farina Violetta Giesmann

ABVler: Roman Kimmich

Brigade: Bürgerbühne Meiningen: Elbers (Ibrahim Bajo), Nick (Frank Nürnberger), Büchner (Christoph Sommerfeldt), Jochmann (Eduard Weiler), Bolbig (Peter Weinlich), Kleinert (Horst Wilhelm)

Ministerium: F. Giesmann, K. Heil, F. Bundel, Gideon Maoz, R. Kimmich