Die Räuber

Ein Schauspiel

Friedrich Schiller (1759-1805)

 

In Zusammenarbeit mit dem jugenkulturellen Schillerprojekt

  • DIE RÄUBER: Peter Liebaug, Sven Zinkan, Vivian Frey, Georg Grohmann, Jugendliche
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Mira Elisa Goeres, Hans-Joachim Rodewald
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Mira Elisa Goeres, Björn Boresch
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Sven Zinkan, Vivian Frey, Georg Grohmann
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Georg Grohmann
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Hans-Joachim Rodewald
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Björn Boresch, Hans-Joachim Rodewald
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Michael Jeske
    © Marie Liebig
  • DIE RÄUBER: Hans-Joachim Rodewald, Vivian Frey
    © Marie Liebig
Donnerstag, 01. November 2018 __ 19.30 Uhr

Unterschiedlicher können zwei Brüder kaum sein. Da ist Karl Moor, der unangepasste, rebellische und weltverachtende junge Mann, der nur seine Freiheit liebt. Von seiner Familie hat er sich abgewendet und eine Rückkehr scheint für ihn unmöglich. Und da ist Franz, sein jüngerer Bruder, der sich hässlich und ungeliebt fühlt, denn die Anerkennung des Vaters gilt nur seinem Bruder Karl. Um die Ketten der ihm auferlegen Gesellschaftsnorm zu sprengen, plant er eine Intrige gegen seinen Bruder und ersetzt dessen Reuebrief. Sein leichtgläubiger Vater durchschaut das Lügenspiel nicht: Er verbannt und enterbt seinen Sohn Karl. Seiner Heimat beraubt, schließt dieser sich nun einer Räuberbande an, ab jetzt jedes Gesetz missachtend, um sich gegen die Ungerechtigkeit der Welt aufzulehnen.

Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst.

In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung.

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TEAM

Regie: Gabriela Gillert

Bühne: Helge Ullmann

Kostüme: Helge Ullmann, Anna Luisa Vieregge

Musik & Musikalische Leitung: Xell.

Choreografie: David Williams

Video & Fotos: Marie Liebig

Dramaturgie: Gerda Binder/Bernhard Henning

Theaterpädagogik: Thomas Donndorf

Besetzung

Maximilian von Moor: Hans-Joachim Rodewald

Karl: Vivian Frey

Franz: Björn Boresch

Amalia von Edelreich: Mira Elisa Goeres

Spiegelberg: Michael Jeske

Roller: Georg Grohmann

Razmann: Peter Liebaug

Schweizer: Sven Zinkan

Kosinsky: Fridtjof Matti Bundel

Live Musiker: Xell., Dalai Cellai, Fridtjof Matti Bundel

Räuber: Laith Alaydi, Shaza Alrobeh, Shadi Alrobeh, Hanna Anker, Julia Arnold, Alina Bartsch, Joséphine Baumgarten, Celine Böttger, Claudio Cermann, Leonie Dittmar, Leandra Engelbert, Lisa Marie Gideon, Caroline Groß, Emely Grötschel, Melinda Hartung, Jonas Heim, Kati Herzog, Mohamad Homsi, Rama Homsi, Samira Hess, Nalen Janan, Mareen Keller, Luna Koch, Lilly Kranke, Madlyn Kröning, Lilly Kümmerling, Tizian Lachmuth, Linda Lange, Annalena Müller, Osama Mustafa, Charlize Neumann, Jasmin Nguyen, Ramez Scharbatji, Carina Schieck, Angelina Schubert, Celine Schuster, Hanna Sievers