Das Schloss Dürande

Oper in 4 Akten nach einer Novelle von Joseph Eichendorff
Othmar Schoeck (1886 - 1957)

Szenische Uraufführung der textlichen Neufassung

Libretto von Francesco Micieli, musikalische Adaption von Mario Venzago

  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Ondrej Šaling, Mine Yücel
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Sonja Freitag, Ondrej Šaling
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Matthias Grätzel, Herrenchor des Meininger Staatstheaters
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Mine Yücel, Damenchor und Extrachor des Meininger Staatstheaters
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Mine Yücel, Ondrej Šaling
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Shin Taniguchi
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Shin Taniguchi, KS Roland Hartman
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Mine Yücel, Anna Maria Dur
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Remy Burnens, Daniel Pannermayr, Buffon), KS Roland Hartmann, Shin Taniguchi, Chor und Extrachor des Meininger Staatstheaters
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Ondrej Šaling, Sophie Gordeladze
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Giulio Alvise Caselli
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
  • DAS SCHLOSS DÜRANDE: Sophie Gordeladze
    © Sebastian Stolz, filmwild.de
Sonntag, 28. April 2019 __ 15.00 Uhr
10,00 – 35,00 €
Einführung um 14.30 Uhr im Foyer

"So lebe und liebe! Bis du sattgeküsst."

Renald ertappt seine Schwester bei einem Stelldichein mit einem jungen Mann, den er als den Grafen Armand erkennt. Er glaubt nicht an aufrichtige Absichten des Grafen und bringt Gabriele in ein Kloster. Bei einem Erntefest, zu dem auch die gräflichen Herrschaften erscheinen, erfährt Gabriele, wer der Geliebte ist. Als Gärtnerbursche verkleidet folgt sie ihm nach Paris. Renald glaubt seine Schwester entführt und reist hinterher. In Paris gerät er in den Kreis populistischer Agitatoren und schließt sich ihnen an. Die Französische Revolution wird nicht von politischen Ideen motiviert, sondern von einer Horde Gewaltbereiter ins Rollen gebracht. Während draußen die Walze der Revolution über das Land hinwegfegt, liegt der Adel in Agonie. Der Alte Graf von Dürande spielt lieber seine Spieluhr und sein Sohn Armand zieht sich in einen poetischen Elfenbeinturm zurück. Die Zeichen der Zeit, die wie Wetterleuchten am Horizont aufblitzen, bleiben unverstanden.


Als Uraufführung einer textlichen Neufassung setzt Ansgar Haag das politisch brisante Werk mit seiner emotionalen, packenden Musik unter der musikalischen Leitung von GMD Philippe Bach für die Bühne um.

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