Die Entführung aus dem Serail

Deutsches Singspiel in drei Aufzügen
von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Text von Christoph Friedrich Bretzner, bearbeitet von

Johann Gottlieb Stephanie d. J.

  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Elif Aytekin, Michael Jeske
    © Marie Liebig
  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Remy Burnens
    © Marie Liebig
  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Daniel Pannermayr, Robert Bartneck
    © Marie Liebig
  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Remy Burnens, Robert Bartneck
    © Marie Liebig
  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Michael Jeske, Monika Reinhard, Statisterie
    © Marie Liebig
  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Michael Jeske, Mine Yücel
    © Marie Liebig
  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Michael Jeske, Remy Burnens, Mine Yücel
    © Marie Liebig
  • DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL: Mikko Järviluoto
    © Marie Liebig

Die spanische Edelfrau Konstanze, ihre Zofe Blonde und deren Bräutigam Pedrillo wurden auf ihrer Schiffsreise in den Orient von Piraten im Mittelmeer überfallen und als Sklaven an Bassa Selim verkauft. Konstanzes Geliebter Belmonte ist ihnen nachgereist, um sie zu befreien. Hier erfährt er, dass der Bassa Selim Konstanze als Geliebte ausgewählt hat – ihre Treue wird in Frage gestellt. Und ebenso die von Blondes, als ihr derAufseher Osmin nachstellt. Bei dem Versuch, ihre Geliebten aus dem Serail zu entführen, werden Pedrillo und Belmonte von Osmin entdeckt und festgenommen. Als der Bassa in Belmonte auch noch den Sohn seines Erzfeindes erkennt, erwartet die Gefangenen das Todesurteil …

In Mozarts 1782 uraufgeführtem Singspiel treffen verschiedene Kulturen aufeinander und damit auch die Vorurteile, die eine Kultur gegenüber der jeweils anderen hat. Mit einer für seine Zeit ungewöhnlichen Sensibilität für kulturspezifische Perspektiven thematisiert der Text die Begegnung mit und Angst vor dem Fremden. In einer Zeit, in der Fremdenhass und Islamfeindlichkeit in Europa immer mehr zunehmen, ist er heute nach wie vor aktuell.

Roman Hovenbitzer wurde 1972 in Düsseldorf geboren. Nach dem Studium der Musiktheaterregie bei Götz Friedrich in Hamburg war er von 1996 bis 1999 als Regieassistent und Regisseur am Staatstheater Kassel engagiert. Seit 1999 arbeitet Roman Hovenbitzer als freischaffender Regisseur mit inzwischen über 70 Inszenierungen in allen Genres des musikalischen Theaters.

 

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