La Rondine

Lyrische Komödie in drei Akten von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Adami nach DIE SCHWALBE von Alfred Maria Weillner und Heinz Reichert
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Eine Koproduktion mit der Oper Bytom/Katowice


  • © Marie Liebig

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Sonntag, 12. Januar 2020 __ 15.00 Uhr

Im Salon von Magda, die mit dem älteren Bankier Rambaldo zusammenlebt und sich von ihm aushalten lässt, kommt das Gespräch auf die neuste Pariser Mode: die sentimentale Liebe. Magda erzählt ihren Gästen, sie wolle noch einmal das Gefühl einer aufflammenden Liebe erleben, wie damals als sie mit einem Studenten tanzte. Der Dichter Prunier prophezeit ihr, ganz bald werde sie wie eine Schwalbe der Liebe entgegenfliegen. Als Ruggero, der Sohn eines Freundes von Rambaldo, vorstellig wird, erweckt dieser Magdas Interesse. Der junge Mann ist zum ersten Mal in Paris – damit er das Nachtleben kennenlernt, schickt man ihn ins Tanzlokal Bullier. Getrieben von der Sehnsucht nach Liebe, folgt Magda ihm in der Kleidung ihrer Zofe. Sie gibt sich als „Paulette” aus – die beiden verlieben sich ineinander. Sie verlässt Rambaldo, um von nun an mit ihrem neuen Geliebten an der Côte d’Azur zu leben. Ruggero, der nichts von Magdas wahrer Identität und Vergangenheit ahnt, malt sich mit ihr eine gemeinsame Zukunft aus. Eine Ehe ist für Magda aufgrund ihres anrüchigen Vorlebens keine Option. Sie verlässt ihn.

1913 gab das Wiener Carltheater Giacomo Puccini den Auftrag für eine Operette – doch heraus kam eine durchkomponierte „lyrische Komödie” in italienischer Sprache. Die Uraufführung fand inmitten des Ersten Weltkriegs 1917 nicht in Wien, sondern im neutralen Monte Carlo statt. Obwohl diese ein Erfolg war, sprach die französische Presse von der „Feind-Oper”. Bis heute ist LA RONDINE wenig bekannt – zu Unrecht, denn sie steckt voll bezaubernder und berührender Melodien in bester Puccini-Manier.

Bruno Berger-Gorski, geboren 1959 in Hagen, inszenierte mittlerweile auf vier Kontinenten mehr als 90 Musiktheaterwerke. Sein besonderes Interesse gilt zeitgenössischen Kompositionen und selten aufgeführten Opern.

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