La Rondine

Lyrische Komödie in drei Akten von Giacomo Puccini (1858–1924)

Eine Koproduktion mit der Oper Bytom/Katowice

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Libretto von Giuseppe Adami nach DIE SCHWALBE von Alfred Maria Weillner und Heinz Reichert

  • LA RONDINE
    © Marie Liebig

Im Salon von Magda, die mit dem älteren Bankier Rambaldo zusammenlebt, kommt das Gespräch auf die neuste Pariser Mode: die sentimentale Liebe. Magda erzählt ihren Gästen, sie wolle noch einmal das Gefühl einer aufflammenden Liebe erleben, wie damals als sie mit einem Studenten tanzte. Der Dichter Prunier prophezeit ihr, ganz bald werde sie wie eine Schwalbe der Liebe entgegenfliegen. Und tatsächlich: Noch am selben Abend begibt sie sich unerkannt in ein Pariser Tanzlokal, wo sie Ruggero trifft. Sie gibt sich als „Paulette” aus und die beiden verlieben sich ineinander. Sie verlässt Rambaldo, um mit Ruggero an der Côte d’Azur zu leben. Ruggero, der nichts von Magdas wahrer Identität und Vergangenheit ahnt, malt sich mit ihr eine gemeinsame Zukunft aus, aber für die Schwalbe wird die Idylle schon bald zu eintönig. Getrieben von der Sehnsucht nach einem anderen Leben, fliegt sie davon …
1913 gab das Wiener Carltheater Giacomo Puccini den Auftrag für eine Operette – doch heraus kam eine „lyrische Komödie” in italienischer Sprache, deren Schluss sich in kein Opernoder Operettenschema einordnen lässt. Die Uraufführung fand inmitten des Ersten Weltkriegs 1917 nicht in Wien, sondern im neutralen Monte Carlo statt. Obwohl sie ein Erfolg war, sprach die französische Presse von der „Feind-Oper”. Bis heute ist Puccinis letzte Oper, eines seiner raffiniertesten und komplexesten Werke, wenig bekannt – zu Unrecht, denn sie steckt voll bezaubernder und berührender Melodien.

Bruno Berger-Gorski, geboren 1959 in Hagen, inszenierte mittlerweile auf vier Kontinenten mehr als 90 Musiktheaterwerke. Sein besonderes Interesse gilt zeitgenössischen Kompositionen und selten aufgeführten Opern.

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TEAM

Musikalische Leitung: Leo McFall

Regie: Bruno Berger-Gorski

Bühne: Helge Ullmann

Kostüme: Francoise Raybaud

Dramaturgie: Anna Katharina Setecki

Choreografie: Andris Plucis

Chor: Manuel Bethe

Besetzung

Magda: Elif Aytekin, Anne Ellersiek

Lisette: Monika Reinhard

Ruggiero: Alex Kim

Prunier: Robert Bartneck

Rambaldo: Tomasz Wija

Périchaud: Steffen Köllner

Gobin, Freund Rambaldos: Pedro Arroyo

Crébillon, Freund Rambaldos: Kuk Sung Han, Sang-Seon Won

Yvette, Magdas Freundin: Sonja Freitag, Imogen Thirlwall

Bianca, Magdas Freundin: Carolina Krogius, Heejoo Kwon

Suzy, Magdas Freundin: Marianne Schechtel, Kylee Slee

Rabonnier, ein Maler: Kuk Sung Han, Sang-Seon Won

Adolfo: Axel-Michael Thoennes, Silvio Wild

"un cantore", ein Sänger: Imogen Thirlwall, Soomin Yu

"un giovine", ein junger Mann: Sanjun Lee, Youngkyu Suh

"una grisette", Lolette: Dana Hinz

"una donnina", Georgette: Dorothea Gerber

"altra donnina", Gabriella: Heejoo Kwon

"un maggiordomo", ein Butler: Lars Kretzer

Chor des Meininger Staatstheaters

Extrachor des Meininger Staatstheaters

Ballettensemble des Landestheaters Eisenach

Statisterie

Meininger Hofkapelle