Wir sind noch einmal davon...

Schauspiel von Thornton Wilder

Deutsch von Hans Sahl

  • WIR SIND NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN: Marie-Sophie Weidinger
    © Marie Liebig
  • WIR SIND NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN: Vivian Frey, Anja Lenßen
    © Marie Liebig
  • WIR SIND NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN: Nora Hickler
    © Marie Liebig
  • WIR SIND NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN: Nora Hickler, Vivian Frey, Anja Lenßen
    © Marie Liebig
  • WIR SIND NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN: Anja Lenßen
    © Marie Liebig
Sonntag, 01. November 2020 __ 15.00 Uhr
15,00 – 32,00 €

Familie Antrobus und ihr Dienstmädchen, stellvertretend für die ganze Menschheitsgeschichte, schaffen es, immer wieder ganz knapp den großen Katastrophen zu entkommen: egal ob Eiszeit, Sintflut oder Weltkrieg. Sie nehmen Klimaflüchtlinge auf und entfachen alle gemeinsam ein Feuer, um dem Kältetod zu entgehen. Sie retten Lebewesen vor dem Aussterben, indem sie zwei von jeder Art mit auf ein Schiff nehmen. Zwischendurch erfindet Herr Antrobus das Alphabet, das Einmaleins und das Rad, tötet Sohn Henry den Nachbarsjungen, hält das Ehepaar Antrobus Reden auf einem Kongress, spannt Dienstmädchen Sabina Frau Antrobus den Mann aus, bekommt Tochter Claudia ein Baby. Als der Krieg vorbei ist, will Herr Antrobus den Frieden sichern – doch das Ende des Stücks ist noch nicht geschrieben.

Mit absurder Komik erzählt Thornton Wilder von den unermüdlichen Anstrengungen der Menschen, globalen Katastrophen zu entgehen. Er verbindet Elemente aus biblischen Zeiten mit seiner amerikanischen Gegenwart zu einem modernen Welttheater, für das er seinen dritten Pulitzer-Preis erhielt. Die turbulente Komödie, geschrieben 1941, feierte in Deutschland unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg große Erfolge. Heute wirkt WIR SIND NOCH EINMAL DAVONGEKOMMEN mit der uns bevorstehenden Klimakatastrophe und den weltweiten düsteren politischen Entwicklungen wie das Stück der Stunde.

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