SKLAVEN LEBEN. Ein Stück über Vorurteile, Rassismus und Sklaverei

Premiere: 01.10. (19.30 Uhr) | Kammerspiele

Weitere Termine: 04., 10. und 25.10.


„Du musst Entscheidungen treffen. Es gibt kein richtig oder falsch, es gibt kein Gut und Böse. Es gibt nur Entscheidungen, mit deren Konsequenzen man hinterher leben muss“
, so Dramatiker und Dramaturg Konstantin Küspert. In seinem grotesken Stück über Intoleranz und Vorurteile thematisiert der Autor vor allem eine Welt-Gesellschaft, die in Besitzende und Besessene geteilt ist.

Nach einer Studie leben zurzeit 40 Millionen Menschen in einem Zustand, der als Sklaverei bezeichnet werden muss. Eigentlich unfassbar, dass die Historie der Ausbeutung noch kein Ende gefunden hat. Ganz im Gegenteil: Insgesamt sind es heute „mehr Sklaven als zurzeit des Sklavenhandels“. In einer revuehaften Groteske zeigt das Stück auf, wie brutal und ungerecht die Machtverhältnisse sind, hat sich doch mit der globalen Ökonomie die Sklaverei nur umgestaltet, rückt uns selbst, die wir davon profitieren, im Bewusstsein immer ferner.

Juliane Kann zeichnet für die Regie des Abends verantwortlich. Vor ihrem Wechsel ins Regiefach studierte sie szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Ihr Stück BLUTIGE HEIMAT wurde beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2005 vorgestellt und im Frühjahr 2006 am Maxim-Gorki-Theater, Berlin, uraufgeführt. Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft zeichnete Kann mit dem mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Dramatikerpreis 2009 aus.

THROUGH HIS TEETH | IM FADENKREUZ DER LÜGE

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Nächste Termine: 10.10.; 24.10. | Großes Haus

„Alles fallen lassen und hingehen!”, empfahl OPERA TODAY nach der Uraufführung von Luke Bedfords packendem Psychodrama, das 2014 im Auftrag des Royal Opera House London entstand und auf einem realen Kriminalfall basiert.

Luke Bedford schuf mit seiner Oper eine Studie über die Verführbarkeit des Menschen. Mit einem harmlosen Flirt fängt an, was sich für A zu einem Alptraum auswächst. Mit mephistophelischer Dämonie und der Dreistigkeit eines Don Giovanni zieht R (sein Opfer immer mehr in den Bann. Suchtpotential hat indes nicht nur die männliche Hauptfigur, sondern auch die Musik von Luke Bedford. Während die Handlung einem realen Fall aus dem England der 90er Jahre folgt, entwickelt das kammermusikalisch besetze Orchester eine Suggestivkraft und überrascht mit einer breiten Farbpalette an Klängen, die mit atmosphärischer Dichte das Drama begleiten.

Ansgar Haag inszeniert diesen Thriller ersten Ranges und GMD Philippe Bach lotet die fein gezeichneten Spannungsbögen musikalisch aus.

SAISONBILANZ 2019/20: GLEICH ZWEI STIMMEN IN DEN KRITIKER*INNENUMFRAGEN FÜR TOBIAS ROTT

Die renommiertesten Kritiker*innen des Landes haben ihre Bilanz für die Saison 2019/20 gezogen.

Wir freuen uns außerordentlich, dass unser Schauspieldirektor Tobias Rott für seine Regiearbeit bei Ernst Tollers HINKEMANN mit gleich zwei Nominierungen bedacht wurde:

THEATER HEUTE | „Bester Nachwuchsregisseur“
DIE DEUTSCHE BÜHNE | „Beste Schauspiel-Regie“

Mit dieser Auszeichnung würdigten die Kritikerin Ute Grundmann und der Kritiker Simon Strauß (FAZ) diese herausragende szenische Arbeit.

Wir gratulieren Tobias Rott und seinem Team, seinem Schauspielensemble und allen Mitwirkenden zu diesem Erfolg. Herzlichen Glückwunsch!

Wir nehmen Sie mit hinter die Kulissen des Meininger Staatstheaters und seiner Geschichte.

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190 Jahre zwischen zwei Buchdeckeln

Es heißt: Ohne Meiningen kein Hollywood! Mit furiosen Inszenierungen und herausragenden Aufführungen schrieben die Meininger Theatergeschichte. Das Meininger Staatstheater führt die bedeutende Tradition des Hauses, das sich als Hoftheater des Herzogtums unter Georg II zur Wiege des Regietheaters emporschwang, in die Gegenwart - seit 2005 unter der Leitung des Intendanten Ansgar Haag.

Prof. Dr. Erck hat im Auftrag des Hauses 190 Jahre Meininger Theatergeschichte in einem einzigen Buch zusammengetragen. Das Projekt wurde großzügig von dem Verein Meininger TheaterFreunde unterstützt.  "Der hochwertig ausgestattete und reichlich illustrierte, fakten- und quellenreiche Band ist mehr als nur Dokumentation, er ist lesenswerte Theatergeschichte, die immer den Blick über den Tellerrand wagt." (DAS ORCHESTER). Ab sofort für 19,95 Euro an der Theaterkasse erhältlich. 

30 Soli und ein doppelter Pas de deux

23.10. | Großes Haus

Der äußerst ungewöhnliche Ballettabend WIR mit J. S. Bachs GOLDBERG-VARIATIONEN & der CHACONNE ist inspiriert von den Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie und wurde von Mitgliedern des Ballettensembles zusammen mit Ballettleiter und Chefchoreograf Andris Plucis erarbeitet.

Dramaturg (m/w/d) gesucht!

Für alle Sparten (Schwerpunkt: Schauspiel) als Elternzeitvertretung bis Juli 2021. Bewerbungen zum 15. Oktober 2020 möglich. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Die Meininger sind back on stage!

Liebes Publikum,

es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass Sie mit Ihrem Theaterbesuch unterhaltsame, entspannte und anregende Theaterzeiten verleben dürfen! Um die Gesundheit aller Anwesenden zu schützen – vor, hinter wie auf der Bühne – bitten wir Sie herzlichst um Beachtung

dieser  Besonderheiten und Einschränkungen

Für einen sicheren und entspannten Besuch im Meininger Staatstheater finden alle Vorstellungen mit reduzierter Personenanzahl und unter Einhaltung der allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt. Das Team der Theaterkasse bzw. unser Einlasspersonal helfen Ihnen gerne bei Fragen.

Wir freuen uns auf eine außergewöhnliche Spielzeit mit Ihnen!
Ihr Meininger Staatstheater

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Aus aktuellem Anlass bitten wir zu beachten, dass die Abonnements vorerst ausgesetzt bleiben. 

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In dieser Zeit werden keinerlei Zahlungen fällig, der Sitzplatz bleibt dennoch reserviert. Gerne können Sie Karten für einzelne Vorstellungen des Sonderspielplans über die Theaterkasse erwerben. Haben Sie noch Tauschgutscheine? Lösen Sie diese noch heute ein und genießen Sie Theater – sicher und entspannt.

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